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Praxis (AHV)

Hier fin­­­den Sie eine aus­­­ge­­­wählte Sam­m­­­lung zu ­The­­­men und Pro­­­b­­­lem­­s­­tel­­­lun­­­gen, die in der Ver­­­­­gan­­­gen­heit zu Erläu­­­te­run­­­gen oder Präz­­­i­­­sie­run­­­gen Anlass gaben. Auch Ver­­­­­stän­d­­­nis­­­pro­b­­­leme oder beson­­­dere Kon­s­­­tel­la­­­ti­o­­­nen, de­­­nen wir häu­fig bege­g­­­nen, grei­­­fen wir hier auf. Bei den Bei­trä­­­gen bzw. Doku­­­men­­­ten, die Sie hier vor­­­­­fin­­­den, kann es sich um e­he­­­ma­­­lige "News" oder um Aus­züge aus früh­e­­­ren Run­d­­­sch­­­rei­­­ben han­­­deln, immer aber um Bei­­­träge, die nach wie vor­ ­Gül­tig­keit haben.

Diese Rubrik ist ­ge­gen­über "FAQ"s und "News" inso­weit abzu­g­ren­zen, als hier nur Aus­sa­gen wie­der­holt wer­den, die bereits früher an ande­rer Stelle gemacht wur­den.

Inhalt


 

Wie man Verzugszinsen bei der Jahresabrechnung vermeidet

Bei der Jah­res­ab­rech­nung wer­den die auf­grund der – durch den Arbeit­ge­ber ein­ge­reich­ten – Lohn­mel­dung defini­tiv geschul­de­ten Bei­träge (AHV·I­V·EO, ALV, FAK usw.) ver­g­li­chen mit den unterm Jahr fak­tu­rier­ten Bei­trä­gen. Ergibt sich dar­aus eine Nach­zah­lung, kann es zu Ver­zugs­zin­sen kom­men, mit denen oft nicht mehr gerech­net wird.
Sol­che unlieb­sa­men Über­ra­schun­gen las­sen sich jedoch ver­mei­den, wenn die fol­gen­den bei­den Punkte beach­tet wer­den:

Ter­min zur Ein­rei­chung der Lohn­mel­dung ein­hal­ten
Die Ver­ord­nung zum AHV-Gesetz sch­reibt vor, dass die Lohn­mel­dung bis spä­tes­tens am 30. Januar des nach­fol­gen­den Jah­res bei der Aus­gleichs­kasse ein­tref­fen muss, andern­falls auf nach­zu­zah­lende Bei­träge Ver­zugs­zin­sen zu erhe­ben sind. Sol­che Ver­zugs­zin­sen lau­fen dann in jedem Fall bereits ab dem 1. Januar.

30-täg­ige Zah­lungs­frist ein­hal­ten
Auch zur Zah­lungs­frist äus­sert sich die erwähnte Ver­ord­nung: Die Zah­lungs­frist beträgt 30 Tage und beginnt bereits 1 Tag nach dem Rech­nungs­da­tum zu lau­fen (unab­hän­gig davon, wann die Jah­res­ab­rech­nung effek­tiv zu­ge­stellt wird).

Der Zins­satz beträgt 5 % pro Jahr; er gilt auch für den umge­kehr­ten Fall, also wenn sich aus­ ­der Jah­res­ab­rech­nung eine Rücker­stat­tung von Bei­trä­gen ergibt und die Aus­gleichs­kasse die Rück­zah­lung nicht innert 30 Tagen nach Ein­gang der (voll­stän­di­gen) Lohn­mel­dung vor­nimmt.

Diese Vor­schrif­ten sind für die Aus­g­leichs­kas­sen bin­dend, d.h. es besteht lei­der kein Raum für Kulanz.


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Wie man Verzugszinsen auf nachzuzahlende persönliche Beiträge vermeidet

Dies ist eine drin­­gende Emp­­feh­­lung für Sel­b­­stän­di­g­er­wer­bende und Nich­t­er­werb­s­tä­tige

Ver­­zugs­­zin­­sen, die bei einer Nach­­­zah­­lung von per­­sön­­li­chen Bei­­trä­gen ent­ste­hen kön­nen, ver­mei­den Sie, indem Sie uns die effe­k­­ti­ven Ein­­kom­­men­ver­­häl­t­­nisse (wel­che die Berech­­nungs­­­ba­­sis für per­sön­li­che Bei­träge sind) inn­er­halb von 12 Mona­­ten nach Ablauf des jewei­­li­­gen Geschäfts­­jah­­res mel­­den.

Die Vor­­­schrif­­ten erlau­­ben es, zu wenig entrich­­tete Akon­to­bei­­träge inn­er­halb eines Jah­­res ohne Zin­s­­fol­­gen nach­­zu­­­zah­­len. Wird also noch vor Ablauf des Jah­­res, wel­ches auf die Bemes­­sungs- bzw. Bei­­trags­­pe­riode folgt, eine Anpas­­sung ver­­langt, erge­­ben sich dar­­aus keine Ver­­zugs­­zin­­sen.

Um uns die aktu­el­­len Daten zu mel­­den, wol­­len Sie gege­be­­nen­­falls ­die fakul­ta­tive Ein­kom­mens­mel­dung be­­nüt­­zen, wel­che jedes Jahr im Sep­tem­ber an alle unse­­rer Kasse ange­­sch­­los­­se­­nen Sel­b­­stän­di­g­er­wer­ben­­den und Nich­­ter­wer­b­s­tä­­ti­­gen ver­­­sandt wird.

Sie fin­den hier bereits das Infor­ma­ti­ons­sch­rei­ben samt Mel­de­for­mu­lar für die Bemes­sungs- und Bei­trags­pe­riode 2013, wel­ches uns bei Bedar­f ­spä­tes­tens bis Mitte Dezem­ber 2014 zuzu­s­tel­len wäre.


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Lohndeklaration mit swissdec-zertifizierter Lohnbuchhaltung

Wir über­las­­sen Ihnen einen Flyer von swis­s­­dec (en français/in ita­­liano). Sol­l­­ten Sie nicht bereits mit einem Lohn­buch­hal­­tung­s­­pro­­gramm arbei­­ten oder mit einem Pro­­­gramm, mit wel­chem eine direkte Über­­mit­t­­lung der Lohn­da­­ten nicht mög­­lich ist, dann könnte sich ein Blick in die­­sen Pro­­­spekt loh­­nen.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 22.10.2012


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Neue Bestimmungen mit der EU in Kraft seit 1.4.2012

Mai/Juni 2012  -  Seit ­­dem 1. April 2012 sind neue Bestim­­mun­­gen mit der EU in Kraft. Die Medien haben aus­­­führ­­lich dar­­­über berich­­tet. Es han­­delt sich im Wesen­t­­li­chen um eine Aktua­­li­­sie­rung der Koor­­di­na­­ti­on­s­be­­stim­­mun­­gen, deren Grun­d­prin­zi­pien aber bes­te­hen blei­­ben.
Wei­­ter­­füh­r­ende Infor­­ma­­ti­o­­nen zu den Ände­run­­gen, zum Über­­gangs­­­recht, Hyper­­links zu For­­mu­la­­ren und Aus­­kunfts­­s­­tel­­len in Form eines Fak­­ten­blatts fin­­den Sie hier.

Hier kurz und knapp die wich­­tigs­­­ten Neu­e­run­­gen:

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 21.06.2012


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Sozialversicherungsabkommen mit Japan

Seit 1. März 2012 ist das Sozial­ver­­­si­che­rungs­­ab­­kom­­men zwi­­schen der Schweiz und Japan in Kraft. Es unter­­stützt den wir­t­­schaf­t­­li­chen Aus­­­tausch zwi­­schen den bei­­den Staa­­ten, indem es den Ein­­satz von Per­­so­­nal sowie die Erbrin­­gung von Dien­st­­leis­­tun­­gen im jeweils ande­­ren Staat erleich­­tert.

Das Abkom­­men mit Japan basiert auf den glei­chen Grun­d­­sät­­zen wie die übri­­gen von der Schweiz abge­­­sch­­los­­se­­nen Sozial­ver­­­si­che­rungs­­ab­­kom­­men und bezieht sich auf die Alters- und Hin­­ter­las­­se­­nen­ver­­­si­che­rung, die Inva­­li­­den­ver­­­si­che­rung sowie die Kran­ken­ver­­­si­che­rung.

Gere­­gelt wer­­den ins­be­­son­­dere der gegen­­sei­­tige Export von Ren­­ten­­leis­­tun­­gen, die Gleich­be­han­d­­lung der Staa­t­s­an­­ge­­hö­ri­­gen des jeweils ande­­ren Ver­­­trags­­­staats, die anwen­d­­ba­­ren Rechts­vor­­­schrif­­ten und die gegen­­sei­­tige Ver­­wal­­tungs­­hilfe.

Wei­­ter­­füh­r­ende Infor­­ma­­ti­o­­nen dazu fin­­den Sie hier.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 05.03.2012


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IV-Revision 6a – Kampagne für Arbeitgeber

Seit dem 1. Januar 2012 ist die IV-Revi­sion 6a in Kraft. Die neuen Instru­mente der Inva­li­den­ver­si­che­rung stär­ken den Unter­neh­men den Rücken, wenn sie han­di­ca­pierte Men­schen wei­ter­be­schäf­ti­gen oder ans­tel­len.

An einer Medi­en­kon­fe­renz vom 27. Februar 2012 wurde über die Kam­pagne für Arbeit­ge­ber infor­miert und auf­ge­zeigt, dass die Inva­li­den­ver­si­che­rung über starke zusätz­li­che Instru­mente für die Ein­g­lie­de­rung von gesund­heit­lich beein­träch­tig­ten Men­schen ins Erwerbs­le­ben ver­fügt, und dass die gesteck­ten Ein­g­lie­de­rungs­ziele mit ver­ein­tem Ein­satz erreicht wer­den kön­nen.

Wei­ter­füh­r­ende Infor­ma­tio­nen dazu kön­nen her­un­ter­ge­la­den wer­den unter BSV, Arbeit­ge­ber und IV gemein­sam für die Ein­g­lie­de­rung.

Wich­tige Doku­mente:

Beruf­li­che Ein­g­lie­de­rung online:

Wei­tere Infor­ma­tio­nen, Erfah­rungs­be­richte und Kon­takte fin­den Sie auf fol­gen­den Inter­net-Platt­for­men:

Berufs­be­ra­tung - Das Por­tal für Beruf, Stu­dium und Lauf­bahn­be­ra­tung

Com­passo - Beruf­li­che Ein­g­lie­de­rung. Ein Infor­ma­ti­ons­por­tal für Arbeit­ge­ber

IIZ und IIZ-plus - Inter­in­sti­tu­tio­nelle Zusam­men­ar­beit in der beruf­li­chen Inte­g­ra­tion

Infor­ma­tio­nen zu Metho­den der beruf­li­chen Inte­g­ra­tion:

My Han­di­cap - Inter­net­platt­form für Men­schen mit Behin­de­rung und schwe­rer Krank­heit und für Arbeit­ge­ber

Netz­werk Arbeit - Forum für Arbeit­ge­ber zur beruf­li­chen Ein­g­lie­de­rung

Per­so­nal­click - Zukünf­tige Mit­ar­bei­ter auf einen Klick!

Spe­zia­li­sierte Arbeits­ver­mitt­ler für Men­schen mit Behin­de­rung:

treff­punkt-arbeit.ch - Por­tal des seco und der Arbeits­ver­mitt­lungs­zen­t­ren

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 05.01.2012


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Zur neuen Unternehmens-Identifikations-Nummer (UID)

Den Unter­­neh­­mun­gen sind bekann­t­­lich meh­­rere Num­­mern zuge­­teilt, was nicht allen Freude berei­­tet und zuwei­­len Anlass zu Ärger und Ver­­wir­rung gibt. Seit 2011 s­in­d ­dies­be­züg­lich Ver­­ein­heit­­li­chungs­­be­st­­re­bun­­gen im Gang. Ge­plant war, dass die Steuer-, Han­­dels­­re­­gis­­ter- und die Mehr­wer­t­­steuer-Nr. durch eine ein­zige neue Unter­­neh­­mens-Iden­­ti­­fi­­ka­­ti­ons-Num­­mer (UID) abge­­löstwer­­den.

Wer bekommt eine UID, wozu dient sie, wann wird sie ein­­ge­­führt und was bedeu­­tet sie für die Unter­­neh­­men?

Den fol­­gen­­den sog. "UID-Ein­hei­­ten" wird neu eine UID zuge­or­d­­net:

Her­aus­­ge­be­rin der neuen UID-Num­­mer ist das Bun­­de­s­­amt für Sta­­tis­­tik (BFS); die Num­­mer wurde im Ver­­lauf des ers­­ten Hal­b­jah­­res 2011 allen steu­erpf­­li­ch­­ti­­gen Unter­­neh­­men bekann­t­­ge­­ge­­ben (auch den bis­lang nicht steu­erpf­­li­ch­­ti­­gen Betrie­­ben).

Wei­ter war geplant, dass die ver­­­schie­­de­­nen ein­­gangs erwähn­­ten Num­­mern bis spä­­tes­­tens Ende 2013 durch die neue UID-Num­­mer abge­­löst wer­­den soll­ten.

Die UID-Nr. hat das For­­mat CHE-157.246.379 (ggf. ergänzt durch das Anhäng­­sel "MWST"). Die Num­­mer folgt kei­­ner bestim­m­­ten Logik und lässt keine Rück­­schlüsse auf die Unter­­neh­­mung zu. Zwei­g­­nie­­der­las­­sun­­gen, die im Han­­dels­­re­­gis­­ter ein­­ge­tra­­gen sind, erhal­­ten eine eigene UID; auch den Gesel­l­­schaf­­tern von Ein­­fa­chen Gesel­l­­schaf­­ten wer­­den UID-Num­­mern zuge­wie­­sen.

Es besteht ein teil­weise öff­en­t­­lich zugäng­­li­ches UID-Regis­­ter unter https://www.uid.admin.ch.

Auf­­­grund der durch die Ein­­füh­rung der UID in den Unter­­neh­­men erfor­­der­­li­chen Anpas­­sun­­gen (Infor­­ma­­tik, Rech­­nun­­gen, Doku­­men­t­vor­­la­­gen etc.) wurde emp­­foh­­len, mit der Pla­­nung der Ums­tel­­lung früh­zei­­tig zu begin­­nen und als Stich­­tag den Beginn eines Kalen­­der- oder Geschäfts­­jah­­res vor dem 1. Januar 2014 zu wäh­­len.

Für die Aus­­kunf­t­s­er­­tei­­lung zur UID sind wir weder befugt noch kom­pe­­tent. Bitte wen­­den Sie sich für alle Fra­­gen zur UID direkt an das zustän­­dige Bun­­de­s­­amt. Eine offi­zi­el­­le In­­for­­ma­­tion zur UID fin­­den Sie hier.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 29.03.2011 und 30.08.2011


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ELM (Einheitliches Lohnmeldeverfahren) auch via ELM-Distributor möglich

Seit etwa Mitte 2010 kön­­nen wir die Lohn­da­­ten im ELM-For­­mat (ab Ver­­­sion 2.x) via den sog. Dis­­tri­bu­­tor der Swis­s­­dec emp­­fan­­gen. Seit ­der Ab­rech­­nungs­­pe­riode 2010 ­kön­nen auch in der Ver­­­sion 3.0 ange­­lie­­ferte Lohn­­mel­­dun­­gen ver­­ar­bei­­tet wer­den. Die ELM-Ver­­­sion 3.0 ent­­hält u.a. im Bereich Fami­­li­en­zu­­la­­gen Erwei­­te­run­­gen, wel­che die Über­­mit­t­­lung von Kin­­der­da­­ten ermög­­li­chen.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 09.09.2010 


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Korrektur unrichtiger Personalien im Versicherungsausweis AHV·IV

Diese Mit­­­tei­­lung besch­­reibt, wie vor­­zu­­­ge­hen ist, wen­n auf einem AHV-Aus­­weis die Per­­so­na­­lien der ver­­­si­cher­­ten Per­­son unrich­­tig sind.

Vor­­be­­mer­kung
­Grun­d­­sät­z­­lich gilt: Auf dem neuen Ver­­­si­che­rungs­­aus­weis der AHV/IV sind jene Iden­­ti­­fi­­ka­­ti­on­s­da­­ten ver­­­merkt, die in der UPI-Daten­­bank der neuen 13-stel­­li­­gen AHV-Num­­mer zuge­or­d­­net sind (UPI=Uni­que Per­­son Iden­­ti­­fi­­ca­­tion). Diese Daten bzw. Per­­so­na­­lien kön­­nen die Aus­­g­­leichs­­kas­­sen nicht von sich aus abän­­dern.

Vor­­­ge­hen ­­des Arbeit­­ge­bers

  1. Wird bei Er­halt des neuen Ver­­­si­che­rungs­­aus­wei­­ses AHV/IV fest­­ge­s­­tellt, dass die Per­­so­na­­lien (Iden­­ti­­fi­­ka­­ti­on­s­da­­ten) in die­­sem Doku­­men­t ei­­nen Feh­­ler ent­­hal­­ten, so wen­­det ­­si­ch ­­der Arbeit­­ge­ber in einem ers­­ten Schrit­t an unsere Aus­­­g­leichs­­kasse (all­­ge­­mein ges­pro­chen also an die­je­­nige Stelle, die den AHV-Aus­­weis aus­­­ge­s­­tellt hat).
  2. Die Aus­­­g­leichs­­kasse ver­­­su­ch­t ­­fest­zu­­s­­tel­­len, um wel­che Art ­­Feh­­ler es sich han­­deln könnte, sie wird die Regeln der Namen­s­­sch­­rei­b­wei­­sen er­läu­­tern und allen­­falls Emp­­feh­­lun­­gen zum wei­­te­­ren Vor­­­ge­hen abge­­­ben.

Vor­­­ge­hen der ver­­­si­cher­­ten Per­­son

  1. Führt dies nicht zur Klär­ung der (evtl. nur ver­­­mein­t­­li­chen) Abwei­chun­­gen, kann die ­be­trof­­fene Per­­son das For­­mu­lar «Antrag auf Berich­­­ti­­­gung der Per­­­so­na­­­lien in einem amt­­­li­chen Per­­­so­­­nen­­­re­­­gis­­­ter des Bun­­­des» (s. unten) aus­­­fül­­len.
  2. Die­­ses For­­mu­lar steht auch auf fran­zö­­sisch und ita­­lie­­nisch zur Ver­­­fü­­gung (s. unten).
  3. Den aus­­­ge­­fül­l­­ten Antrag reicht die ver­­­si­cherte Per­­son zusam­­men mit den erfor­­der­­li­chen Bele­­gen der Ein­­woh­n­er­­kon­trolle ihrer Wohn­­ge­­meinde ein. Da die meis­­ten Refe­­ren­z­ein­­träge von den Zivil­­stands­äm­­tern (Info­­star) oder von den Mig­ra­­ti­on­s­äm­­tern (ZEMIS) stam­­men und die Wohn­­ge­­mein­­den über Kopien von offi­zi­el­­len Doku­­men­­ten ver­­­fü­­gen, die von die­­sen Instan­­zen aus­­­ge­s­­tellt wur­­den, kön­­nen die Gemein­­den bei der Bear­bei­­tung der Anträge bereits eine erste Beur­­tei­­lung abge­­­ben. Kom­m­t ­­die Gemeinde zum Schluss, dass der Antrag begrün­­det ist (ein­­deu­­tige Unstim­­mi­g­keit zwi­­schen dem Inhalt des ele­k­tro­­ni­­schen Regis­­ters und dem offi­zi­el­­len Doku­­ment), lei­­tet sie den Antrag an die zustän­­dige Stelle wei­­ter, die dann ihrer­­seits Abklär­un­­gen vor­­­nimmt und den Ein­­trag im ent­­­sp­­re­chen­­den Bun­­des­­re­­gis­­ter kor­ri­­giert.
  4. Die ver­­­si­cherte Per­­son wird durch die Ein­­woh­n­er­­kon­trolle in geei­g­­ne­­ter Form min­­des­­tens über das Erge­b­­nis des Antrags infor­­miert, wenn mög­­lich auch über die wei­­te­­ren Schritte.
  5. Dies bedeu­­tet ins­be­­son­­dere, dass die ver­­­si­cherte Per­­son sel­ber bei der zustän­­di­­gen Aus­­­g­leichs­­kasse (d.h. bei der Aus­­­g­leichs­­kasse, wel­cher der gegen­wär­­tige Arbeit­­ge­ber ange­­sch­­los­­sen ist) für sich einen neu­en (ange­pas­s­­ten) Ver­­­si­che­rungs­­aus­weis AHV/IV ­be­s­­tel­­len muss.
  6. WICH­­TIG: Es kann vor­­­kom­­men, dass nun die AHV-Num­­mer auf dem neuen Aus­­weis von der­je­­ni­­gen auf dem vor­­he­ri­­gen (feh­­ler­haf­­ten) Aus­­weis abweicht.
  7. In einem sol­chen Fall muss der Aus­­weis dem Arbeit­­ge­ber unbe­­ding­t wie­­der vor­­­ge­­legt wer­­den, damit die­­ser seine Per­­so­na­­lien für die kor­­rekte Abrech­­nung mit der AHV aktua­­li­­sie­­ren kann.

Bitte berück­­si­ch­­ti­­gen Sie, das­s zwi­­schen der erfol­g­­ten Kor­­re­k­­tur im Bun­­des­­re­­gis­­ter (Schritt 5) und der Rück­­mel­­dung an die UPI-Daten­­bank einige Tage ver­­­ge­hen kön­­nen und die Daten somit nicht unmit­­­tel­­bar kor­ri­­giert sind.


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Antrag auf Berich­ti­gung der Per­so­na­lien in einem amt­li­chen Per­so­nen­re­gis­ter des Bun­des

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 09.11.2009 


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Aufhebung der Unkostenpauschalen ab 2010

Auf den 1.1.2009 sind die bis Ende 2008 üblich gewe­se­nen Unkos­ten­pau­scha­len (mit ganz weni­gen Aus­nah­men) auf­ge­ho­ben wor­den. Diese Pau­scha­len waren bekannt­lich anwend­bar bei gewis­sen Berufs­grup­pen wie Rei­se­ver­t­re­ter, Heim­ar­bei­ter, Jour­na­lis­ten, Pres­se­fo­to­gra­fen etc. und konn­ten nur dann in Abzug gebracht wer­den, wenn sie nach­weis­lich min­des­tens 10 % des aus­be­zahl­ten Loh­nes aus­mach­ten (sog. 10 %-Regel).

Seit dem 1.1.2009 sind die gemäss Neuem Lohn­aus­weis aner­kann­ten Unkos­ten-Rege­lun­gen grund­sätz­lich zu über­neh­men, d.h. es kön­nen sämt­li­che Unkos­ten in ihrer tat­säch­li­chen Höhe berück­sich­tigt wer­den, falls sie durch den Arbeit­ge­ber nach­ge­wie­sen wer­den (Art. 9 Abs. 1 AHVV).

Diese Ände­run­gen beding­ten u.U. die Anpas­sung geschäfts­in­ter­ner Wei­sun­gen, Reg­le­mente, Ver­träge usw.
Bitte wen­den Sie sich mit all­fäl­li­gen Fra­gen direkt an uns.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 23.09.2009 


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Welche AHV-Kassen führen für mich ein IK (indiduelles Konto)?

Seit der neue Ver­­­si­che­rungs­­aus­weis AHV·IV die in die Jahre gekom­­mene graue AHV-Karte abge­­löst hat, wer­­den wir regel­­mäs­­sig mit fol­­gen­­der Frage kon­fron­­tiert: Wie kann ich her­aus­­fin­­den, wel­che Aus­­g­­leichs­­kas­­sen ein auf mei­­nen Namen lau­­ten­­des indi­vi­­du­el­­les Konto (IK) füh­­ren? Auf dem alten AHV-Aus­­weis waren die Num­­mern der kon­to­­füh­r­en­­den Aus­­g­­leichs­­kas­­sen ersich­t­­lich, auf dem neuen nicht mehr.

Ant­wort: Die ein­zi­­ge ­­Mög­­li­ch­keit, dies her­aus­zu­­­fin­­den, ist der Besuch der fol­­gen­­den Web­­seite: Info­­Re­­gis­­ter: Meine kon­to­­füh­r­en­­den Kas­­sen. Beim Auf­­­ruf die­­ser Seite kön­­nen Sie rechts oben Ihre bevor­­zugte Spra­che wäh­­len und dann den Link kli­­cken; alles Wei­­tere ist selb­st­er­klä­­rend.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 13.02.2009 


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Unsere Familienausgleichskasse ist in der ganzen Schweiz tätig

Das am 1.1.2009 in Kraft get­re­­tende Bun­­des­­ge­­setz über die Fami­­li­en­zu­­la­­gen (FamZG) räumt den­je­ni­gen Fami­­li­en­aus­­g­leichs­­kas­­sen, die von einer AHV-Kasse geführt wer­­den, die Mög­­li­ch­keit ein, in allen Kan­to­­nen tätig zu sein. Dies war der «Fami­li­en­aus­­g­leichs­­kasse Zürcher Arbeit­­ge­ber» FZA früher ver­­­wehrt. Wir ­nüt­zen diese geset­z­­lich vor­­­ge­­se­hene Option. In allen Kan­to­nen sind wir seit 2009 aner­kann­tes Durch­füh­rung­s­or­gan für sämt­li­che Belange der kan­to­na­len Fami­li­en­zu­la­gen­ord­nun­gen. Damit ging ein von den uns ange­sch­los­se­nen Ar­beit­ge­bern lang gehe­g­­ter Wunsch in Erfül­­lung: Abrech­­nung auch für die FAK-Bei­­träge/Fami­­li­en­zu­­la­­gen über eine ein­zige Stelle ⇒ "One-Stop-Shop"!

Seit Januar 2009 kön­­nen unsere Mit­­­g­lie­­der also sowohl für den Haup­t­­sitz wie auch für alle Zwei­g­­nie­­der­las­­sun­­gen und Filia­­len in der gan­­zen Schweiz über die «Fami­li­en­aus­­g­leichs­­kasse Zürcher Arbeit­­ge­ber» FZA abrech­­nen.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 15.07.2008 


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Vorschrift zum Meldeverfahren zwischen Arbeitgeber und AHV-Kasse

Zum Mel­­de­ver­­­fah­­ren zwi­­schen Arbeit­­ge­ber und AHV-Aus­­­g­leichs­­kasse trat am 1. Juli 2008 die Bestim­­mung in Kraft, wonach der Arbeit­­ge­ber sei­­ner Mel­­depf­­licht innert eines Monats nach Stel­­len­an­­tritt nach­­zu­­­kom­­men hat – und zwar unab­hän­­gig davon, ob die Aus­­­g­leichs­­kasse, wel­cher er ange­­sch­­los­­sen ist, be­­reits kon­to­­füh­r­end ist oder nicht (Art. 136 Abs. 1 AHVV).

Sol­che Dien­­stein­­tritts-Mel­­dun­­gen kön­­nen ­­schrif­t­­lich, per Fax, per eMail oder – für den Arbeit­­ge­ber wie auch für uns am ein­­fachs­­ten – ele­k­tro­­nisch via Par­t­­ner­Web erfol­­gen. Erfolgt die Mel­­dung nicht ele­k­tro­­nisch, ist der AHV-Aus­­weis oder eine Kopie davon ein­zu­­­sen­­den bzw. als Atta­ch­­ment anzu­­­fü­­gen.

Für erst­­ma­­lige Anmel­­dun­­gen zur AHV·IV ist nach wie vor das For­­mu­lar «Anmel­­dung für einen Ver­­­si­che­rungs­­aus­weis» (318.260) zu ver­­wen­­den; bei Anmel­­dun­­gen auf ele­k­tro­­ni­­schem Weg – also via Par­t­­ner­Web – wird die­­ses For­­mu­lar nicht benö­t­igt.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 02.04.2008 


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Wissenswertes zur neuen AHV-Nummer (Inkrafttreten / Format / Plausibilisierung etc.)

Seit dem 1. Juli 2008 haben AHV und IV die 11-stel­­lige durch die neue 13-stel­­lige Ver­­­si­cher­­ten­­num­­mer ersetzt. Es ist Sache der Arbeit­­ge­ber, sicher­zu­­s­­tel­­len, dass ihre Lohn­­pro­­gramme mit der 13-stel­­li­­gen AHV-Num­­mer umge­­hen kön­­nen.

Die neue AHV-Num­­mer hat fol­­gen­­des For­­mat:

756.YYYY.YYYY.YZ

756 = Code für das Land, wel­ches Trä­­ge­rin der Ver­­­si­che­rung ist, für die Schweiz also immer '756'.

YYY… = Dem Ver­­­si­cher­­ten zuge­­teilte 9-stel­­lige Zufalls­­zahl

Z = Prüf­zif­­fer nach der Norm EAN-13

Die Punkte sind ledi­g­­lich dazu da, die Les­­bar­keit zu unter­­stüt­­zen.
Hier ein Bei­­spiel mit Inter­­pun­k­­ti­o­nen: 756.3047.5009.62


Wer ei­nen alten AHV-Aus­­weis besass, erhielt sei­nen neuen Ver­­­si­che­rungs­­aus­weis spä­­tes­­tens Ende 2009 durch den Arbeit­­ge­ber oder – bei selb­stä­n­i­ger Erwerb­s­tä­tig­keit – durch die Aus­gleichs­kasse.

Per­­so­­nen, die nach dem 1. Juli 2008 erst­­mals bei der AHV·IV ange­­mel­­det wur­­den, erhiel­ten nur noch ­den neuen AHV-Aus­­weis. Seit­her wur­­den keine alten AHV-Aus­­weise mehr her­aus­ge­ge­ben – d.h. die graue AHV-Karte aus Kar­­ton ist ­Ge­schichte.

Wir emp­feh­len den­noch, die alten AHV-Ver­­­si­che­rungs­­aus­weise auf­zu­­be­­wah­ren; in sel­te­nen Fäl­len kön­nen sie ein Beweis­­mit­­­tel dar­­s­­tel­­len.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 12.03.2008 


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Sozialleistungen bei Entlassungen aus betrieblichen Gründen

Die letz­t­­mals per 2001 geän­­der­­ten Rege­­lun­­gen für Abgangs­­en­t­­schä­d­i­­gun­­gen erfah­­ren eine Neu­aus­rich­­tung. Auf den Punkt gebracht gibt es einen Grun­d­­satz und zwei Aus­­­nah­­men:

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 19.12.2007 


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Vereinfachtes Abrechnungsverfahren im Rahmen des BGSA

Mit der Ein­­füh­rung des «Bun­­des­­ge­­set­zes über Mas­s­­nah­­men zur Bekäm­p­­fung der Schwar­z­ar­beit» (BGSA) wur­­den per 1. Januar 2008 u.a. admi­­ni­s­t­ra­­tive Erleich­­te­run­­gen für Klein­st­be­­triebe ein­­ge­­führt.

Mit die­­ser Mas­s­­nahme soll erreicht wer­­den, dass die Schwelle für eine kor­­rekte, geset­zes­­kon­­forme Anmel­­dung und Abrech­­nung der Lohn­em­p­­fän­­ger deu­t­­lich her­ab­­ge­­setzt wird. Im Nor­­mal­­fall muss ein Arbeit­­ge­ber, auch wenn seine Lohn­­summe ein gewis­­ses Aus­­­mass nicht erreicht, den­­noch mit min­­des­­tens drei Ins­ti­­tu­­ti­o­­nen ver­­keh­­ren, näm­­lich mit der AHV-Aus­­­g­leichs­­kasse (inkl. Fami­li­en­aus­­g­leichs­­kasse), der Unfal­l­ver­­­si­che­rung und der Steu­er­ver­­wal­­tung. Daher ist für Arbeit­­ge­ber, die nur hin und wie­­der Per­­so­­nal beschäf­­ti­­gen, oder sol­ches in ers­­ter Linie für kur­z­­fris­­tige oder im Umfang geringe Erwer­b­s­tä­­ti­g­kei­­ten ein­­set­­zen, die Ver­­­su­chung gross, dem damit ver­­bun­­de­­nen admi­­ni­s­t­ra­­ti­ven Auf­­wand aus­­zu­­wei­chen (womit sie sich straf­­bar machen).

Mit den erwähn­­ten admi­­ni­s­t­ra­­ti­ven Erleich­­te­run­­gen ist also die Hürde tie­­fer gelegt wor­­den, indem an die Stelle die­­ser drei Ins­ti­­tu­­ti­o­­nen eine ein­zige Stelle tritt: Ihre AHV-Aus­­­g­leichs­­kasse.

Kon­k­­ret bedeu­­tet dies, dass in Bezug auf AHV·IV·EO, ALV, FAK, UV und Fis­kus (Quel­­len­­steuer) über die zustän­­dige AHV-Aus­­­g­leichs­­kasse, also über eine ein­zige Abrech­­nungs­­s­­telle, abge­­­rech­­net wer­­den kann. Abrech­­nung und Zah­­lung erfol­­gen ein­­mal jähr­­lich. Zustän­­dig ist die­je­­nige Aus­­­g­leichs­­kasse, wel­cher der Arbeit­­ge­ber/Selb­ständig­er­wer­bende ange­­sch­­los­­sen ist bzw. im Fall eines Neu- bzw. Erst­an­­schlus­­ses i.d.R. die kan­to­­nale Aus­­­g­leichs­­kasse.

Damit ein Arbeit­­ge­ber nach die­­sem Ver­­­fah­­ren abrech­­nen kann, müs­­sen kumu­la­­tiv die fol­­gen­­den drei Vor­­aus­­set­zun­­gen gege­­ben sein:

Wei­­ter­­füh­r­ende Aus­­­künfte erteilt unsere Aus­­­g­leichs­­kasse auf Anfrage gerne.

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 18.12.2007 


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Geschäftswagen für private Zwecke

Beim Über­las­­sen des Geschäfts­­wa­­gens für pri­vate Zwe­­cke han­­delt es sich um sog. Natu­ra­l­ein­­kom­­men. Als Lohn­be­­stan­d­­teil unter­­lie­­gen sol­che Leis­­tun­­gen in der Regel und in einem bestim­m­­ten Umfang der AHV-Bei­­tragspf­­licht. Die Aus­­g­­leichs­­kas­­sen haben die­­sen Umfang – also das ahv-pfli­ch­­tige Natu­ra­l­ein­­kom­­men – von Fall zu Fall zu schät­­zen.

Im Bei­­spiel des für Pri­vat­z­we­­cke über­las­­se­­nen Geschäfts­­wa­­gens stel­­len die Aus­­g­­leichs­las­­sen gene­­rell auf die Bewer­­tung der Steu­er­be­­hörde ab. Spä­­tes­­tens seit die­­sem Jahr gilt für die Ermit­t­­lung des mona­t­­li­chen (ahv- und steu­erpf­­li­ch­­ti­­gen) Natu­ra­l­ein­­kom­­mens ein Ansatz von ein­heit­­lich 0,8% des Kauf­p­­rei­­ses (ohne MWSt).

Für geleaste Wagen gel­­ten beson­­dere Bestim­­mun­­gen. Bitte holen Sie in sol­chen Fäl­­len Erkun­­di­­gun­­gen bei uns sein.

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 11.01.2007 


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Partnerschaftsgesetz

Mit dem Inkraf­t­t­­re­­ten des «Geset­zes über die ein­­ge­tra­­gene Par­t­­ner­­schaft gleich­­ge­­sch­­lech­t­­li­cher Paare» per 1. Januar 2007 ist auch in den Berei­chen der Sozial­ver­­­si­che­run­­gen

gleich­­ge­s­­tellt.

Eine Kon­­se­qu­enz dar­­aus ist, dass die gän­­gi­­gen Zivil­­stands­be­zeich­­nun­­gen auto­­ma­­tisch auch die fol­­gen­­den Bedeu­­tun­­gen haben:

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 22.12.2006 


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Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens

Das Abkom­­men zwi­­schen der Schweiz einer­­seits und der Euro­päi­­schen Gemein­­schaft und ihren Mit­­g­­lie­d­­staa­­ten ander­­seits über die Frei­zü­g­i­g­keit wurde bekann­t­­lich auf zehn neue Mit­­g­­lie­d­­staa­­ten aus­­­ge­­dehnt. Die ent­­­sp­­re­chen­­den Ver­­or­d­­nun­­gen (EWG Nr. 1408/71 und 574/72) wer­­den auf den 1. April 2006 in Kraft gesetzt und sind nun auch in Bezug auf die fol­­gen­­den Staa­­ten anwen­d­­bar: Est­­land, Let­t­­land, Litauen, Malta, Polen, Slo­we­­nien, Slo­wa­kei, Tsche­chi­­sche Repu­b­­lik, Ungarn und Zypern.


Die bes­te­hen­­den EU-For­­mu­lare gel­­ten damit auch im Ver­­kehr mit den neuen EU-Län­­dern.


Per­­so­­nen, die in einem der obge­­nan­n­­ten zehn neuen Mit­­g­­lie­d­­staa­­ten leben, kön­­nen ab dem 1. April 2006 der frei­wil­­li­­gen Ver­­­si­che­rung nicht mehr bei­t­­re­­ten. Sol­che, die ihr zu die­­sem Zeit­­punkt bereits ange­­hö­­ren, kön­­nen ihr höchs­­tens bis zum 31. März 2012 wei­­ter­hin ange­­sch­­los­­sen blei­­ben. Per­­so­­nen, die am 1. April 2006 das 50. Alter­s­jahr bereits vol­l­en­­det haben, kön­­nen die Ver­­­si­che­rung bis zu ihrem Ein­­tritt in das orden­t­­li­che Ren­­te­­nal­­ter wei­­ter­­füh­­ren.

BSV

 

ursprüng­lich pubi­ziert am 13.03.2006 


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Beitragspflicht bei geringfügigem Einkommen

Die bis­ Ende 2007 anwend­bar gewe­sene Rege­l, wonach bei gering­­fü­g­i­­gen Ein­­kom­­men aus einer neben­be­­ruf­­li­chen Erwer­b­s­tä­­ti­g­keit bis max. CHF 2'000 im Jahr auf die Bei­­träge ver­­zich­­tet wer­­den konnte, wird auf­­­ge­ho­­ben – kon­k­ret: die Rege­l wird "umge­­­dreht". Die neuen, seit dem 1.1.2008 gel­ten­den ­Be­stim­­mun­­gen in der Ver­­or­d­­nung zum AHV-Gesetz, die diese Grun­d­­sa­t­z­um­kehr umsch­­rei­­ben, lau­­ten wie folgt:

 

Ana­lo­ges gilt für ­Per­so­nen, die im Neben­be­ruf selb­stän­di­ger­wer­bend sind

Eben­­falls nur auf Ver­­lan­­gen des Ver­­­si­cher­­ten wer­­den die AHV·I­V·EO-Bei­­träge auf Ein­­kom­­men aus einer neben­be­­ruf­­lich aus­­­ge­­üb­­ten sel­b­­stän­­di­­gen Erwer­b­s­tä­­ti­g­keit erho­­ben, wel­ches CHF 2'200 im Jahr (Wert für 2008) nicht über­s­­teigt.

 

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 30.11.2007 


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