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Glossar


Vor­weg: Für den pro­fes­sio­nel­len Gebrauch steh­t ­die Ter­mi­no­lo­gie-Daten­bank «TERM­DAT» der schwei­ze­ri­schen Bun­des­ver­wal­tung zur Ver­fü­gung:


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Terminologie-Datenbank «TERMDAT»


Unser eige­nes Stich­wort­ver­zeich­nis fin­den Sie nach­ste­hend. Kli­cken Sie im Alpha­bet auf den gewünsch­ten Buch­sta­ben. Es han­delt sich um den Ver­such, unser Fach­kau­der­welsch für „Nor­mal­ver­brau­cher" zugäng­lich zu machen. Wenn Sie etwas ver­mis­sen, so zögern Sie bitte nicht, uns zu kon­tak­tie­ren und Ihre Frage zu stel­len oder Ihre Kri­tik am Glos­sar anzu­brin­gen. Wir ler­nen gerne dazu.

Die­ses Glos­sar erklärt vor allem Fach­be­griffe, Abkür­zun­gen und Akr­o­nyme, die in der AHV, IV, EO, ALV, FAK und Beruf­li­chen Vor­sor­ge im All­ge­mei­nen und auf unse­rer Web­seite im Beson­de­ren ver­wen­det wer­den. Bei mehr­deu­ti­gen Begrif­fen wer­den nur jene Bedeu­tun­gen erläu­tert, die in unse­rem Kon­text inter­es­sie­ren.




A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  Z  


a.o.

Abk. für: aus­ser­or­dent­lich


Abfindung

Mehr­heit­lich: ein­ma­lige Ent­schä­d­i­gung einer Ver­si­che­rung, sel­te­ner: spe­zi­elle Lohn­art


Abgangsentschädigung

Spe­zi­elle Lohn­art, Ent­gelt im Zusam­men­hang mit einem Diens­t­au­s­tritt


Abr-Nr


Abrechnungskonditionen

Sozial­werke, Ver­träge u.dgl. – also "Kon­di­tio­nen", unter denen mit der Aus­gleichs­kasse abge­rech­net wird


Abrechnungskonto

Für jeden Abrech­nungspf­lich­ti­gen und Leis­tungs­emp­fän­ger (Arbeit­ge­ber, Selb­ständig­er­wer­bende, Rent­ner etc.) führt die Aus­gleichs­kasse ein Kon­to­kor­rent, über wel­ches nament­lich Bei­träge und Leis­tun­gen sowie Ein- und Aus­zah­lun­gen ver­bucht wer­den


Abrechnungsmodalitäten

Die Art und Weise, wie mit der Aus­gleichs­kasse abge­rech­net wird: For­mul­ar­ty­pen, Zei­traum (Periode), Fris­ten, akonto/effek­tiv etc.


Abrechnungsmodus


Abrechnungsnummer

gleich­be­deu­tend mit Betriebs-Nr, Mit­g­lied-Nr etc.


Abrechnungsperiode

Zei­traum, für den abge­rech­net wird (i.d.R. = Kalen­der­jahr); vgl. auch Bei­trags­pe­riode und Zah­lungs­pe­riode


Abrechnungsstelle

Aus­gleichs­kasse


Abs.

Abk. für: Absatz, z.B. zur Unter­tei­lung eines Geset­zes­ar­ti­kels


Abzug


Adoptionsentschädigung

Leis­tungs­art ana­log zur Mut­ter­schafts­ent­schä­d­i­gung


Adoptionsleistung


Adoptionsurlaub


AHV

Abk. für: (Eid­ge­nös­si­sche) Alters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung


AHV-Alter

Alter, bei des­sen Errei­chen jemand im Sinne des AHV-Geset­zes "in Pen­sion geht" bzw. Anspruch auf eine Alters­rente erwirbt


AHV-Ausgleichskasse

Aus­gleichs­kasse


AHV-Ausweis


AHV-Beitrag

Zur Finan­zie­rung der AHV tra­gen u.a. bei: Die Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer mit ihren gleich hohen (pari­tä­ti­schen) AHV-Bei­trä­gen, der Bund und die Kan­tone, die Zin­sen aus dem AHV-Aus­g­leichs­fonds


AHV-Beitragspflicht

Die Pflicht, Bei­träge zur Finan­zie­rung der AHV zu entrich­ten, ist gesetz­lich fest­ge­legt


AHV-Fonds

Auch: Aus­g­leichs­fonds. Laut AHV-Gesetz sollte er der Höhe einer Jah­res­aus­gabe ent­sp­re­chen; er bil­det eine Art Schwan­kungs­re­serve oder "Not­bat­zen". Eigent­lich: AHV•I­V•EO -Fonds.


AHV-Gesetz


AHV-Karte


AHV-Kasse

Aus­gleichs­kasse


AHV-Lohn

Bezüge, Ent­gelte, Honorare, Ent­schä­d­i­gun­gen, Saläre, Gehäl­ter, Fringe Bene­fits, Glo­ba­l­ein­kom­men, Natu­ral­löhne usw. des Arbeit­ge­bers an den Arbeit­neh­mer, die der AHV-Bei­tragspf­licht unter­lie­gen, d.h. von denen AHV-Bei­träge zu entrich­ten sind. Vgl. auch Mass­ge­ben­der Lohn


AHV-Lohnsumme

Dar­un­ter wird i.d.R. die Summe aller AHV-Löhne eines Betrie­bes in einem Kalen­der­jahr ver­stan­den


AHV-Nr., AHV-Nummer


AHV-Organe

Organe, die im Dienst der AHV ste­hen wie z.B. AHV-Aus­g­leichs­kas­sen, Zen­trale Aus­g­leichs­s­telle in Genf (ZAS), Bun­de­s­amt für Sozial­ver­si­che­rung (BSV) etc.


AHV-Pflicht


AHV-Revision

Geset­zes­re­vi­sion (letzt­mals per 1.1.1997 ist das AHV-Gesetz zum 10. Mal revi­diert wor­den)


AHV-Verordnung

Bun­des­rät­li­che Ver­ord­nung zum AHV-Gesetz


AHV-Versichertennummer

Zwecks ein­deu­ti­ger Iden­ti­fi­zie­rung teilt die AHV jeder ver­si­cher­ten Per­son eine Num­mer zu


AHV-Versicherungsausweis


AHVG

Abk. für: Bun­des­ge­setz vom 20.12.1946 über die Alters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung


AHVV

Abk. für: Ver­ord­nung zum AHVG


AHV•IV•EO

Abk. für: (Eid­ge­nös­si­sche) Alters- und Hin­ter­las­se­nen­ver­si­che­rung, Inva­li­den­ver­si­che­rung, Erwerbs­er­satz­ord­nung


AK

Abk. für: Aus­gleichs­kasse


Akontobeitrag

Wäh­rend des Jah­res entrich­ten die Arbeit­ge­ber ans­telle der genauen Bei­träge ledig­lich Akon­to­bei­träge; die genauen Bei­träge wer­den direkt nach Ablauf des Kalen­der­jah­res auf­grund der Lohn­ab­rech­nung ermit­telt und – unter Anrech­nung der erho­be­nen Akon­to­bei­träge – in Rech­nung ges­tellt (Jah­res­aus­g­leich). Ana­lo­ges gilt auch für die Selb­ständig­er­wer­ben­den und Nich­ter­werb­s­tä­ti­gen


Aktivierungscode

Akti­vie­rungs­code fürs Part­ner­web. Die­ser dient zur Veri­fi­zie­rung und Akti­vie­rung Ihres Part­ner­Web-Zugan­ges.


Altersrente

Rente, deren Anspruch jemand bei Errei­chen des AHV-Alters erwirbt.


ALV

Abk. für: Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung


ALV-Beitrag

ana­log zu AHV-Bei­trag


AMat

Abk. für: Assurance-maternité; MSV


AN

Abk. für: Arbeit­neh­mer


analog (Analogie)

sinn­ge­mäss, ent­sp­re­chend, in glei­cher Weise (Ähn­lich­keit, Eben­bild, Ent­sp­re­chung)


ANobAG

Abk. für: Arbeit­neh­mer ohne bei­tragspf­lich­ti­gen Arbeit­ge­ber


Ansatz


Anspruchsbedingung


anspruchsberechtigt

Per­son, wel­che die Anspruchs­be­din­gung(en) für eine Leis­tung erfüllt


Anspruchsdauer

Zei­traum, wäh­rend dem ein Anspruch gege­ben ist


Anspruchskonkurrenz

Wenn mehr als eine Per­son auf die glei­che Leis­tung oder Zulage Anspruch erhe­ben kann, die gemäss Gesetz jedoch nur ein ein­zi­ges Mal aus­ge­rich­tet wer­den kann


Anspruchsperiode


Anspruchsvoraussetzung

Bedin­gung, die erfüllt sein muss, damit z.B. ein (gesetz­li­cher) Anspruch auf eine Leis­tung besteht


Anzeige

Doku­ment (Schrift­stück), mit wel­chem ein Sach­ver­halt mit­ge­teilt wird, in der Regel im Zusam­men­hang mit geld­wer­ten Ansprüchen oder Verpf­lich­tun­gen


Arbeitgeber

Gegen­stück zum Arbeit­neh­mer: Wirkt gemäss AHV-Gesetz bei der Durch­füh­rung der AHV aktiv mit, ins­be­son­dere rech­net er mit sei­ner Aus­gleichs­kasse über die aus­ge­rich­te­ten Löhne ab und zahlt die ent­sp­re­chen­den Bei­träge regel­mäs­sig ein


Arbeitgeberbeitrag

Bei­trag des Arbeit­ge­bers an die AHV, IV, EO, ALV, BVG, UV usw., muss bei der AHV•I­V•EO•ALV min­des­tens 50% des Gesamt­bei­trags aus­ma­chen


Arbeitgeberkontrolle

Die Arbeit­ge­ber wer­den perio­disch (in der Regel alle vier Jahre) kon­trol­liert, womit die geset­zes­kon­forme Abrech­nung der Löhne bzw. die lücken­lose Ablie­fe­rung der Bei­träge sicher­ge­s­tellt wird


Arbeitgeberrevision


Arbeitnehmer

Gegen­stück zum Arbeit­ge­ber: Lohn­emp­fän­ger, unselb­stän­dig erwerb­s­tä­tige Per­son, Ange­s­tell­ter


Arbeitnehmerbeitrag

Bei­trag des Arbeit­neh­mers an die AHV, IV, EO, ALV, BVG UV usw., meist in Form von Lohn­ab­zü­gen


ArG

Abk. für: Arbeit­ge­ber; auch: Arbeits­ge­setz


ArN

Abk. für: Arbeit­neh­mer


Art.

Abk. für: Arti­kel; Geset­zes-, Ver­ord­nungs­ar­ti­kel etc.


ATSG

Abk. für: Gesetz über den All­ge­mei­nen Teil des Sozial­ver­si­che­rungs­rechts


Aufschub


Ausbildungsnachweis

Sam­mel­be­griff für Schul­be­stä­ti­gung, Lehr­ver­trag u.dgl.


Ausbildungszulagen

Zula­gen im Sinne des Kin­der­zu­la­gen­ge­set­zes, die wäh­rend der Dauer einer (aner­kann­ten) Aus­bil­dung über das 15. bzw. 16. Alters­jahr hin­aus gewährt wer­den


Ausführungsbestimmungen

Ver­wal­tungs­wei­sun­gen in Ver­ord­nun­gen, Weg­lei­tun­gen, Kreis­sch­rei­ben usw.


Ausgleich

Aus­g­leich wird u.a. die Dif­fe­renz zwi­schen pro­vi­so­risch erho­be­nen und defini­tiv geschul­de­ten Bei­trä­gen genannt


Ausgleichskasse (AK)

Eine AK ist offi­zi­el­les Durch­füh­rung­s­or­gan der AHV, IV und EO. Es gibt 26 kan­to­nale und ca. 70 ver­band­li­che Aus­g­leichs­kas­sen (Zweig­s­tel­len mit­ge­zählt), sowie zwei Aus­g­leichs­kas­sen des Bun­des


Ausgleichspflichtiger


Ausstand

Kon­to­stand, Schuld, meist ist damit eine über­fäl­lige Schuld gemeint


AVIG

Abk. für: Gesetz vom 25. Juni 1982 über die obli­ga­to­ri­sche Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung und die Insol­ven­zent­schä­d­i­gung


AVIV

Abk. für: Ver­ord­nung zum AVIG


AZA

Abk. für: Aus­gleichs­kasse Zürcher Arbeit­ge­ber; AK-Nr. 65





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B2B

(sprich: bii thu bii) Abk. für: "Busi­ness to Busi­ness". So nennt man auf "neu­deutsch" die Art und Weise, wie zwei (oder mehr) Geschäft­s­part­ner mit Hilfe des Inter­nets mit­ein­an­der in Bezie­hung tre­ten, um Geschäfte, Auf­träge, Bestel­lun­gen, admi­ni­s­t­ra­tive Auf­ga­ben etc. auf elek­tro­ni­schem Weg und mög­lichst medi­en­bruch­f­rei abzu­wi­ckeln; s. auch Part­ner­Web


BAD


Beförderungsdienste

Alter Begriff für: Gradän­de­rungs­di­enst in der Armee


Beitrag


Beitragsansatz


Beitragsausstand


Beitragsbasis


Beitragsbemessung

Meist wird dar­un­ter das Ver­fah­ren ver­stan­den, mit wel­chem die per­sön­li­chen Bei­träge der Selb­ständig­er­wer­ben­den und Nich­ter­werb­s­tä­ti­gen fest­ge­setzt wer­den


Beitragsdauer

Zei­traum, in wel­chem Bei­träge geschul­det wer­den


Beitragserhebung

Bei­träge gel­ten als erho­ben, wenn sie auf dem Debi­to­ren­konto ver­bucht wur­den, was i.d.R. in der unmit­tel­ba­ren Rech­nung­stel­lung zum Aus­druck kommt; zuvor wur­den diese Bei­träge fest­ge­setzt und mit­tels Ver­fü­gung oder ein­fa­cher Anzeige mit­ge­teilt


Beitragsfestsetzung


Beitragsjahr

Kalen­der­jahr, für das ein Bei­trag geschul­det wird


Beitragsmarken

Bis Ende 1998 konn­ten bestimmte Ver­si­cherte ihre Bei­tragspf­licht durch den Kauf von Bei­trags­mar­ken erfül­len


Beitragsmonat

Ana­log zu Bei­trags­jahr


Beitragsordnung

Tari­f­ord­nung, gel­tende Bei­trags­sätze


Beitragsperiode

Zei­traum, für den Bei­träge geschul­det bzw. abge­rech­net wer­den (vgl. aber Zah­lungs­pe­riode)


Beitragspflicht


Beitragspflichtiger

Wer der Bei­tragspf­licht unter­liegt


Beitragsrückerstattung

Bei­träge, die bezahlt wur­den, ohne dass sie geschul­det waren, wer­den rücker­stat­tet


Beitragssatz

Tarif, Bei­trags­höhe, in der Regel in Pro­zen­ten


Beitragsskala

Für die Bemes­sung der per­sön­li­chen Bei­träge von Selb­ständig­er­wer­ben­den kennt die AHV eine sin­kende bzw. degres­sive Bei­tragss­kala, wel­che nie­d­rige Ein­kom­men begüns­tigt


Beitragsverfügung

Doku­ment in Ver­fü­g­ungs­form, mit wel­chem Bei­träge fest­ge­setzt wer­den


Belastungsauftragsdienst

Dienst­leis­tung der Post, inzwi­schen abge­löst durch DD (Debit Direct)


Berufliche Vorsorge

Sam­mel­be­griff für die zweite Säule. Für Arbeit­neh­mer ab einem bestimm­ten Ein­kom­men obli­ga­to­ri­sche Ver­si­che­rung, die zusam­men mit der AHV und IV "den Betag­ten, Hin­ter­las­se­nen und Inva­li­den die Fort­set­zung der gewohn­ten Lebens­hal­tung in ange­mes­se­ner Weise ermög­licht" (Zitat aus Art. 1 BVG)


Beschwerde

Rekurs. Mit­tels Beschwerde kön­nen Ver­fü­gun­gen von AHV-Aus­g­leichs­kas­sen, wel­che in der Regel die Gestalt von Ein­spra­che­ent­schei­den haben, beim zustän­di­gen kan­to­na­len Ver­si­che­rungs­ge­richt ange­foch­ten wer­den; des­sen Ent­scheid kann ans Eid­ge­nös­si­sche Ver­si­che­rungs­ge­richt wei­ter­ge­zo­gen wer­den (=zweite und letzte Instanz)


Bestimmungsprinzip

Wird ein Erwerbs­ein­kom­men unter dem­je­ni­gen Jahr ins IK ein­ge­tra­gen, in wel­chem die Erwerb­s­tä­tig­keit aus­ge­übt wurde, so erfolgt diese Ein­tra­gung nach dem Bestim­mung­s­prin­zip, auch Erwerbs­jahr­prin­zip genannt (vgl. aber Rea­li­sie­rung­s­prin­zip)


Betreuungsgutschrift

Gut­schrift für die Bet­reu­ung von nahen Ver­wand­ten


Betreuungskostenzulage

Inten­sivpf­le­ge­zu­schlag für Min­der­jäh­rige, wel­che Anspruch auf eine Hil­f­lo­sen­ent­schä­d­i­gung haben


Betriebskapital

Das vom Selb­ständig­er­wer­ben­den in sei­nen Betrieb inves­tierte eigene Kapi­tal


Betriebsnummer


Betriebszulage

Ent­schä­d­i­gungs­art für Selb­ständig­er­wer­bende, die in der Armee etc. Dienst tun


BGSA

Abk. für: Bun­des­ge­setz über die Schwarz­ar­beit (Inkraft­t­re­ten: 1.1.2008); vgl. auch Ver­ein­fach­tes Abrech­nungs­ver­fah­ren


bilateral

unter zwei Staa­ten (Par­teien usw.); gegen­sei­tig / beid­sei­tig / zwei­sei­tig / zwi­schen­staat­lich


Bilaterale

Jar­gon für: Bila­te­rale Abkom­men mit der EG (EU)


BR

Abk. für: Bun­des­rat


Bsp.

Abk. für: Bei­spiel


bspw.

Abk. für: bei­spiels­weise


Bst.

Abk. für: Buch­stabe, meist im Zusam­men­hang mit Geset­zes­tex­ten


BSV

Abk. für: Bun­de­s­amt für Sozial­ver­si­che­run­gen


Bundesamt für Sozialversicherungen

Gehört zum Depar­te­ment des Innern, übt u.a. die mate­ri­elle Auf­sicht über die Aus­g­leichs­kas­sen aus; gehört zum Eidg. Depar­te­ment des Innern (EDI)


BUV

Abk. für: (Obli­ga­to­ri­sche) Beruf­s­un­fall­ver­si­che­rung


BV

Abk. für: Beruf­li­che Vor­sorge; eine obli­ga­to­ri­sche Ver­si­che­rung wie bspw. die AHV; auch: Bun­des­ver­fas­sung


BVG

Abk. für: Bun­des­ge­setz vom 25. Juni 1982 über die beruf­li­che Alters-, Hin­ter­las­se­nen- und Inva­li­den­vor­sorge


BVV (1, 2...)

Abk. für: Ver­ord­nung(en) zum BVG


bzw.

Abk. für: bezie­hungs­weise





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CHF

Abk. für: «Schwei­zer Fran­ken» (Wäh­rungs­kür­zel)


CHSS

Abk. für: «Soziale Sicher­heit», ein vom BSV her­aus­ge­ge­be­nes Perio­di­kum





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DD

Abk. für: Debit Direct


Debit Direct


degressive Beitragsskala

Für die Bemes­sung der per­sön­li­chen Bei­träge von Selb­ständig­er­wer­ben­den kennt die AHV eine sin­kende bzw. degres­sive Bei­tragss­kala, wel­che nie­d­rige Ein­kom­men begüns­tigt


Dienstaustritt

Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses (Ende Arbeits­ver­trag)


Dienstleistende

Per­so­nen, die in der Armee und zuge­wand­ten Orga­ni­sa­tio­nen Dienst tun


Differenzabrechnung

Der Aus­g­leich zwi­schen pro­vi­so­risch bezahl­ten und defini­tiv geschul­de­ten Bei­trä­gen wird meist in Form einer sog. Dif­fe­renz­ab­rech­nung dar­ge­s­tellt


Diskontierung

Ver­si­che­rungs­tech­ni­sche Umrech­nung einer Leis­tung, bspw. wenn eine Rente infolge Vor­be­zugs gekürzt wird


Doppelter Mindestbeitrag

Die eige­nen Bei­träge sowie jene des nich­ter­werb­s­tä­ti­gen Ehe­part­ners gel­ten als bezahlt, wenn der erwerb­s­tä­tige Ehe­gatte wenigs­tens den dop­pel­ten Min­dest­bei­trag entrich­tet (s. auch Min­dest­bei­trag)


Dossier

Die AZA führt für jede (natür­li­che oder juris­ti­sche) Per­son, also für jedes Mit­g­lied, für jeden Ver­si­cher­ten, Kun­den oder Geschäft­s­part­ner ein Dos­sier; jedes Dos­sier ist num­me­riert, was eine ein­deu­tige Iden­ti­fi­zie­rung und einen sch­nel­len Zugriff erlaubt


Dossier-Nr


DSG

Abk. für: Daten­schutz­ge­setz


Durchführungsorgan

Andere Bezeich­nung für Aus­gleichs­kasse und ähn­li­che Dienst­leis­tungs­be­triebe, die spe­zi­elle Auf­ga­ben im Ver­kehr mit ver­si­cher­ten oder ange­sch­los­se­nen Per­so­nen im Auf­trag einer Insti­tu­tion, eines Bun­de­sam­tes, einer Vor­sor­ge­ein­rich­tung usw. durch­füh­ren


Durchschnittseinkommen

Aus­gangs­wert, der – zusam­men mit der Bei­trags­dauer – für die Ren­ten­höhe rele­vant ist


Durchwahl (-Nr.)

Tele­fon-Nr, über die ein Mit­ar­bei­ter direkt erreicht wer­den kann





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eAHV/IV

Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­tion der AHV- und IV-Durch­füh­rungs­s­tel­len mit der Ziel­set­zung, durch die Moder­ni­sie­rung der AHV und IV wesent­li­che admi­ni­s­t­ra­tive Erleich­te­run­gen – ins­be­son­dere für die KMU – her­bei­zu­füh­ren


EAK

Abk. für: Eid­ge­nös­si­sche Aus­gleichs­kasse; eine der bei­den Aus­g­leichs­kas­sen des Bun­des


EDI

Abk. für: Eid­ge­nös­si­sches Depar­te­ment des Innern


EDMZ

Abk. für: Eidg. Druck­sa­chen- und Mate­rial­zen­trale


EG

Abk. für: Euro­päi­sche Gemein­schaft


Eidgenössisches Versicherungsgericht

Eine Abtei­lung des Bun­des­ge­richts (in Lau­sanne) mit Sitz Luzern (EVG), zweite und letzte Gerichts­in­stanz für AHV, IV, BVG etc.


Eigenkapital


Eigenmietwert

Theo­re­ti­scher Miet­zins für selbst bewohn­tes Wohn­ei­gen­tum; gehört i.d.R. zum steu­er­ba­ren Ein­kom­men


Einkommen

Der Begriff Ein­kom­men wird in der AHV-Fach­spra­che den Selb­ständig­er­wer­ben­den zuge­ord­net; vom Ein­kom­men aus selb­stän­di­ger Erwerb­s­tä­tig­keit wer­den die per­sön­li­chen Bei­träge geschul­det. Ver­wandt: Ent­gelt, Erwerbs­ein­kom­men, Gehalt, Lohn, Salär, Zuwen­dung etc.


Einkommensteilung

Ein­kom­men, wel­che beide Part­ner wäh­rend ihrer Ehe erziel­ten, wer­den je zur Hälfte dem Konto des andern Part­ners gut­ge­schrie­ben (Syn­onym: Split­ting)


Einsprache

Gegen Ver­fü­gun­gen der AHV-Aus­g­leichs­kas­sen (und IV-Stel­len) kön­nen die Betrof­fe­nen bei der ver­fü­gen­den Stelle selbst Ein­spra­che erhe­ben; das Ein­spra­che­ver­fah­ren wird mit einem sog. Ein­spra­che­ent­scheid abge­sch­los­sen


Einspracheentscheid

Ent­scheid der Aus­gleichs­kasse über einen Sach­ver­halt, der von ihr zuvor ver­fügt wurde und gegen den Ein­spra­che erho­ben wurde. Der Ein­spra­che­ent­scheid hat die Form einer beschwer­de­fähi­gen Ver­fü­gung, d.h. er kann beim kan­to­na­len Ver­si­che­rungs­ge­richt (1. Instanz) ange­foch­ten wer­den.


Einspracheentscheid

Mit dem Ein­spra­che­ent­scheid, der in eine beschwer­de­fähige Ver­fü­gung gek­lei­det ist, wird das Ein­spra­che­ver­fah­ren abge­sch­los­sen und der Weg zur ers­ten Instanz eröff­net


Einsprachehinweis

Rechts­mit­tel­be­leh­rung im Hin­blick auf das Ein­spra­che­ver­fah­ren vor der Aus­gleichs­kasse


EL


ELM

Abk. für: Ein­heit­li­ches Lohn­mel­de­ver­fah­ren (tech­nisch: ELM/Salary Decla­ra­tion) ist eine Ini­tia­tive in Zusam­men­ar­beit der SUVA / AHV mit dem Ziel, die Über­mitt­lung von Lohn­mel­dun­gen und Lohn­da­ten zwi­schen Unter­neh­men und Sozial­ver­si­che­run­gen mit­tels stan­dar­di­sier­ten For­ma­ten zu ver­ein­fa­chen; s. auch Home­page der AZA, Rubrik Part­ner­Web


elo

Abk. für: elek­tro­nisch


Entgelt


Entsandte

Per­so­nen, wel­che zwecks Erfül­lung einer bestimm­ten, meis­tens zeit­lich befris­te­ten Mis­sion in ein ande­res Land ent­sandt wer­den.


EO


EO-Entschädigungen

Leis­tun­gen gemäss EOG


EOG

Abk. für: Bun­des­ge­setz vom 25.09.1952 über den Erwerbs­er­satz für Dienst­leis­tende und bei Mut­ter­schaft, kurz: Erwerbs­er­satz­ge­setz


EOV

Abk. für: Ver­ord­nung zum EOG


Ergänzungsleistungen

Sie wer­den zusätz­lich zu den Leis­tun­gen der AHV und IV aus­ge­rich­tet, wenn Letz­tere zur Exis­tenz­si­che­rung nicht aus­rei­chen; zustän­dig sind die EL-Stel­len, wel­che i.d.R. den kan­to­na­len Aus­g­leichs­kas­sen ange­g­lie­dert sind


erheben

Bedeu­tungs­g­leich mit «gel­tend machen», «ver­bu­chen», «belas­ten». Bei­träge wer­den erho­ben durch Ver­bu­chung resp. Belas­tung auf dem Abrech­nungs- bzw. Debi­to­ren­konto; dabei wer­den sie i.d.R. gleich­zei­tig fak­tu­riert. Zuvor wur­den sie fest­ge­setzt und mit­tels Ver­fü­gung oder ein­fa­cher Anzeige mit­ge­teilt


Erhebung


erhoben

Bedeu­tungs­g­leich mit «ver­bucht»; unter «erho­be­nen Bei­trä­gen» wird die Summe aller in einem (oder für einen) bestimm­ten Zei­traum dem Abrech­nungs­konto belas­te­ten Bei­träge ver­stan­den, unab­hän­gig davon, ob sie bereits bezahlt wur­den oder noch aus­ste­hend sind


Erlebensfall

Ver­si­che­rungs­tech­ni­scher Begriff für das Errei­chen des ordent­li­chen Ren­te­nal­ters, bzw. für das Ereig­nis, wel­ches den Anspruch auf Alters­leis­tun­gen (Alters­rente, Kin­der­rente) begrün­det (vgl. auch Todes­fall)


Erste Säule (1. Säule)

Syn­onym für AHV und IV; Volks­ver­si­che­rung


Erstreckung

Indem eine Frist erst­reckt wird, wird der Ter­min wei­ter in die Zukunft ver­scho­ben


Erwerbsausfallentschädigung

Ande­rer Aus­druck für EO-Ent­schä­d­i­gung


Erwerbseinkommen


Erwerbsersatzgesetz


Erwerbsersatzordnung


Erwerbsjahrprinzip

Wird ein Erwerbs­ein­kom­men unter dem­je­ni­gen Jahr ins IK ein­ge­tra­gen, in wel­chem die Erwerb­s­tä­tig­keit aus­ge­übt wurde, so erfolgt diese Ein­tra­gung nach dem Bestim­mung­s­prin­zip (vgl. aber Rea­li­sie­rung­s­prin­zip)


Erwerbsleben

Damit wird nor­ma­ler­weise jener Lebens­ab­schnitt bezeich­net, wäh­rend dem einer Erwerb­s­tä­tig­keit nach­ge­gan­gen wird


Erwerbsortsprinzip

Bedeu­tet, dass z.B. Höhe und Art einer Leis­tung sich aus­drück­lich nach den Regeln rich­ten, die am Ort gel­ten, wo die Erwerb­s­tä­tig­keit aus­ge­übt wird (Betriebs­stätte), und nicht nach den Regeln am Ort, wo der Arbeit­ge­ber oder der Anspruchs­be­rech­tigte domi­zi­liert ist


Erziehungsgutschrift (AHV)

Gut­schrift für die Erzie­hung von Kin­dern unter 16 Jah­ren


ESR

Abk. für: Ein­zah­lungs­schein mit Refe­renz­num­mer


EU

Abk. für: Euro­päi­sche Union


Europäische Gemeinschaft

Die Euro­päi­sche Gemein­schaft (bis 1993 «Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft» EWG) ist eine der wesent­li­chen Säu­len der Euro­päi­schen Union. Ihre wich­tigs­ten Organe sind das Euro­päi­sche Par­la­ment, der Rat der Euro­päi­schen Union, der Euro­päi­sche Rat, der Euro­päi­sche Gerichts­hof etc.


Europäische Union

Die EU basiert auf dem sog. Maa­s­trich­ter Ver­trag, in Kraft seit dem 1.11.1993. Ihr gehö­ren an: Bel­gien, Däne­mark, Deut­sch­land, Finn­land, Fran­k­reich, Grie­chen­land, Irland, Ita­lien, Lux­em­burg, Nie­der­lande, Öst­er­reich, Por­tu­gal, Schwe­den, Spa­nien, Gross­bri­tan­nien, und seit dem 1.5.2004 aus­ser­dem Polen, Ungarn, Tsche­chien, die Slo­wa­kei, Slo­we­nien, Est­land, Lett­land, Litauen, Zypern und Malta. Der EU-Ver­trag "stellt eine neue Stufe bei der Ver­wir­k­li­chung einer immer enge­ren Union der Völ­ker Euro­pas dar, in der die Ent­schei­dun­gen mög­lichst offen und mög­lichst bür­ger­nah getrof­fen wer­den" (Zitat aus Art. 1 des EU-Ver­trags)


Europarecht

Rechts­ge­füge der EU


ev. / evtl.

Abk. für: eve­tu­ell, viel­leicht, mög­li­cher­weise


EVG

Abk. für: Eid­ge­nös­si­sches Ver­si­che­rungs­ge­richt


Exkasso

Aus­zah­lungs­ver­fah­ren; ver­fah­rens­tech­ni­sches Gegen­stück zum Inkasso


EZAG

Abk. für: Elek­tro­ni­scher Zah­lungs­auf­trag der Post­fi­nance (früher: SAD)





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f.

Abk. für: fol­gende(r), z.B. Art. 3f. = Arti­kel 3 und fol­gen­der (ver­wandt: ff.)


FAK


FAK-Befreiungsgesuch

Gesuch, von der Unter­stel­lung unter die kan­to­nale Fami­li­en­zu­la­gen­ord­nung (Kin­der­zu­la­gen­ge­setz) bef­reit zu wer­den und statt des­sen die gesetz­li­chen Fami­li­en­zu­la­gen sel­ber zu finan­zie­ren


FAK-Beitrag

Zu Las­ten der Arbeit­ge­ber wer­den Bei­träge erho­ben, die zusam­men mit den Wert­schrif­ten- und Zin­s­er­trä­gen die Ein­nah­men der Familien­aus­gleichs­kasse aus­ma­chen. Damit wer­den bei der FZA die Fami­li­en­zu­la­gen (ca. 98%) und die Admi­ni­s­t­ra­tion (ca. 2%) finan­ziert.


fakultativ

frei­wil­lig, Gegen­teil von obli­ga­to­risch


Familienausgleichskasse


Familienzulage

Sam­mel­be­griff für Leis­tun­gen der Fami­li­en­aus­g­leichs­kas­sen wie Kin­der­zu­la­gen, Aus­bil­dungs­zu­la­gen, Geburts­zu­la­gen usw.


Familienzulagenordnung

Gesetz­ge­bung über Fami­li­en­zu­la­gen


FamZG

Abk. für: Bun­des­ge­setz über die Fami­li­en­zu­la­gen. Inkraft­t­re­ten vor­aus­sicht­lich am 1.1.2009, sofern es an der Eidg. Volks­ab­stim­mung vom 26.11.2006 ange­nom­men wird



FAQ

Abk. für: Fre­qu­ently Asked Ques­ti­ons; häu­fig ges­tellte Fra­gen


FAZ, Fazu


festsetzen

Bestim­men von Art, Höhe, Umfang und Dauer der Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen, Bei­träge, Prä­mien etc.


Festsetzungsverfahren

Das Fest­set­zen von z.B. per­sön­li­chen AHV-Bei­trä­gen Selb­stän­di­ger­wer­ben­der erfolgt nach einem bestimm­ten Ver­fah­ren


ff.

Abk. für: fort­fol­gende, z.B. Art. 3ff. = Arti­kel 3 und fort­fol­gende


Fiskus

Sam­mel­be­griff für Steu­ern erhe­bende Ein­rich­tun­gen (Staat, Kan­ton, Gemeinde, Kir­che, Feu­er­wehr etc.)


flexibles Rentenalter


Frauenrentenalter

Ordent­li­ches Rück­trittsal­ter für Frauen, i.d.R. ist jenes gemäss AHV-Gesetz gemeint


Freizügigkeitsguthaben

Pen­si­ons­kas­sen-Gut­ha­ben des Vesi­cher­ten, auf wel­ches bei einem Wech­sel in eine andere Vor­sor­ge­ein­rich­tung oder beim Aus­tritt aus der Ver­si­che­rung Anspruch besteht


Freizügigkeitsleistung

Pen­si­ons­kas­sen-Gut­ha­ben des Vesi­cher­ten, wel­ches bei einem Wech­sel in eine andere Vor­sor­ge­ein­rich­tung oder beim Aus­tritt aus der Ver­si­che­rung mit­ge­ge­ben wird


Fringe Benefits

(Direkt oder indi­rekt) geld­werte Vor­teile, die der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ver­schafft, bspw. indem Unter­neh­men­ser­zeug­nisse, Wohn­ob­jekte, Dienst­leis­tun­gen etc. unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt erhält­lich gemacht wer­den, indem Geschäft­s­au­tos oder Mobil­te­le­fone für pri­vate Zwe­cke über­las­sen, Sportein­rich­tun­gen oder ein Gra­tis-Park­platz zur Ver­fü­gung ges­tellt wer­den usw.usf. Fringe Bene­fits sind also Natu­ral­löhne oder Lohn­ne­ben­leis­tun­gen, mit­hin Brut­to­löhne oder -gehäl­ter in Form von Sach­leis­tun­gen; sie unter­lie­gen i.d.R. der AHV-Bei­tragspf­licht bzw. gehö­ren ganz oder teil­weise zum mass­ge­ben­den Lohn


Frist

Zei­traum, bis zu des­sen Ablauf eine bestimmte Hand­lung erfol­gen soll. (siehe auch Ter­min)


Fristerstreckung

Ver­län­ge­rung der Frist; Aus­deh­nung des Zei­traums, bis zu des­sen Ablauf eine bestimmte Hand­lung erfol­gen soll


Fristverlängerung

Aus­deh­nung des Zei­traums, inn­er­halb des­sen eine bestimmte Hand­lung zu erfol­gen hat


Frühpensionierung

Vor­zei­ti­ges In-den-Ruhe­stand-Tre­ten


Fürsorge

Eine meist kan­to­nale, kom­mu­nale oder betrieb­li­che Ein­rich­tung, Orga­ni­sa­tion, Stif­tung usw. zur Unter­stüt­zung bedürf­ti­ger Per­so­nen


Fürsorgeeinrichtung

Veral­te­ter Begriff für Vor­sor­ge­ein­rich­tung


Fürsorgeleistung


FZA

Abk. für: Frei­zü­g­ig­keits­ab­kom­men; Familien­aus­gleichs­kasse Zürcher Arbeit­ge­ber





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GAV

Abk. für: Gesamt­ar­beits­ver­trag. I.d.R. eine ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung zwi­schen Arbeit­ge­ber- und Arbeit­neh­mer­or­ga­ni­sa­tio­nen


Gegenwartsbemessung

Ver­fah­ren, wonach der per­sön­li­che Bei­trag (oder die Steuer etc.) für ein bestimm­tes Jahr auf Grund des im glei­chen Jahr erziel­ten Ein­kom­mens fest­ge­setzt wird, auch: «Prae­nu­me­ran­do­ver­fah­ren» genannt (im Gegen­satz zur Ver­gan­gen­heits­be­mes­sung / «Post­nu­me­ran­do­ver­fah­ren»).


Gegenwartsbesteuerung


Gehalt

Lohn­be­griff; ver­wandt: Ent­gelt, Ein­kom­men, Erwerbs­ein­kom­men, Lohn, Salär, Zuwen­dung etc.


Gesamtauszug

Zusam­men­fas­sung aller IKs (die für einen Ver­si­cher­ten u.U. bei meh­re­ren Aus­g­leichs­kas­sen geführt wer­den) in einem ein­zi­gen Aus­zug


Gesamteinkommen

Summe aller gegen­über der AHV abge­rech­ne­ten Ein­kom­men


Gesetzesnovelle

Neues Gesetz


Gesetzesrevision

Revi­sion (Über­ar­bei­tung, Ände­rung, Erneue­rung) eines beste­hen­den Geset­zes


ggf.

Abk. für: gege­be­nen­falls, zutref­fen­den­falls, wenn die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind


Globallohn

Bei bestimm­ten Berufs­grup­pen lässt sich der mass­ge­bende Lohn oft nicht oder nur mit gros­sen Schwie­rig­kei­ten ermit­teln; für diese wur­den vom Bun­des­rat sog. Glo­bal­löhne fest­ge­setzt


Glossar

Samm­lung erklär­ungs­wür­di­ger Aus­drü­cke und Begriffe (auch: Glos­sa­rium)


GmbH

Abk. für: Gesell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung


Gradänderungsdienst

Dien­start in der Armee (früher: Beför­de­rungs­di­enst)


Gremium (pl. Gremien)

Kör­per­schaft, Aus­schuss, Kom­mis­sion, Rat


Gründerverband

Im Kon­text der AHV han­delt es sich um den Berufs­ver­band, der (allein oder zusam­men mit ande­ren) eine Ver­bands­aus­g­leichs­kasse gegrün­det hat.


Gutschrift

Ver­bu­chung eines Gut­ha­bens, Gegen­teil von Last­schrift





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Hilfsmittel

Mit­tel, mit des­sen Hilfe ein kör­per­li­ches Han­di­cap, eine Behin­de­rung usw. ganz oder teil­weise wett­ge­macht wer­den kann (bspw. Hör­ge­räte, Trep­pen­lifte, Pro­the­sen, Roll­stühle etc.)


Homepage

Inter­net-Auf­tritt, Inter­net-Por­tal, Web-Seite einer Per­son oder eines Unter­neh­mens


HR

Abk. für: Han­dels­re­gis­ter


HRE

Abk. für: Han­dels­re­gis­te­r­ein­trag





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i.d.R.

Abk. für: in der Regel


i.S. von

Abk. für: im Sinn von .....


i.Sa.

Abk. für: in Sachen .....


i.V.m.; i.Vrb. mit

Abk. für: in Ver­bin­dung mit


IBK

Abk. für: Indi­vi­du­el­les Bei­trags­konto; veral­tet für IK


IK

Abk. für: Indi­vi­du­el­les Konto; auf die­sem wer­den die Ein­kom­men auf­ge­zeich­net, von denen AHV-Bei­träge entrich­tet wur­den; meis­tens wer­den für eine ver­si­cherte Per­son meh­rere IKs geführt, näm­lich bei allen Aus­g­leichs­kas­sen, über die der Ver­si­cherte selbst oder seine Arbeit­ge­ber abrech­nen bzw. jemals abrech­ne­ten


IK-Auszug

Aus­zug aus dem IK


Info-Stelle

Infor­ma­ti­ons­s­telle der Aus­g­leichs­kas­sen; Orga­ni­sa­tion, die in Zusam­men­ar­beit mit dem BSV Merk­blät­ter und Ähn­li­ches her­aus­gibt


Inkasso

Ein­zah­lungs- und Bezugs­ver­fah­ren (inkl. Mass­nah­men wie Mah­nung, Bet­rei­bung etc.); ver­fah­rens­tech­ni­sches Gegen­stück zum Exkasso


interkantonal

unter zwei oder meh­re­ren Kan­to­nen


Internet

Welt­wei­tes Netz­werk von­ein­an­der unab­hän­gi­ger Rech­ner, die über ein Sys­tem von Daten­ver­bin­dun­gen mit­ein­an­der gekop­pelt sind; es dient der elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­tion, dem Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen, Geschäfts­vor­gän­gen, Daten­con­tai­nern usw.


Invalidierung

Fach­jar­gon für das "Inva­lid-Wer­den". Ist bspw. vom Zeit­punkt der Inva­li­die­rung die Rede, wird dar­un­ter der Moment ver­stan­den, der zur Inva­li­di­tät führt(e)


IV

Abk. für: Inva­li­den­ver­si­che­rung (eid­ge­nös­si­sche)


IV-Zusatzrente

Zusatz­rente für IV-Rent­ner für den per se nicht ren­ten­be­rech­tig­ten Ehe­gat­ten


IVG

Abk. für: Bun­des­ge­setz vom 19. Juni 1959 über die (eidg.) Inva­li­den­ver­si­che­rung


IVS

Abk. für: IV-Stelle


IVV

Abk. für: Ver­ord­nung zum IVG





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Jahresabrechnung

Alter Begriff für Jah­res­aus­g­leich. Dif­fe­renz­ab­rech­nung über die auf­grund der Lohn­be­schei­ni­gung (alter Begriff für Lohn­ab­rech­nung) geschul­de­ten und den erho­be­nen Bei­trags­pau­scha­len (Pau­schale)


Jahresausgleich

Dif­fe­renz­ab­rech­nung über die auf­grund der Lohn­ab­rech­nung geschul­de­ten und den erho­be­nen Akon­to­bei­trä­gen


Jahresbeitrag

Bei­trag, der in einem Kalen­der­jahr geschul­det wird. Solange das betref­fende Jahr noch nicht abge­lau­fen ist, wird die­ser Bei­trag i.d.R. in monat­li­chen oder vier­tel­jähr­li­chen Tran­chen erho­ben


Jahreseinkommen

Das in einem Kalen­der­jahr erzielte Ein­kom­men (z.B. von Selb­stän­di­ger­wer­ben­der)


Jahreslohn

Der in einem Kalen­der­jahr erzielte Lohn (von Arbeit­neh­mern)


Jahreslohnsumme

Die vom Unter­neh­men in einem Kalen­der­jahr aus­ge­rich­tete Summe aller an ihre Mit­ar­bei­ten­den aus­ge­rich­te­ten Löhne





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KAK

Abk. für: Kan­to­nale Aus­gleichs­kasse


Kapitalabfindung

(i.d.R. ein­ma­lige) Abfin­dungs­summe, z.B. beim Aus­schei­den aus dem Betrieb oder bei Ein­tritt eines Ver­si­che­rungs­falls


Kapitaldeckungsverfahren

Die zweite Säule (BV) wird nach dem Kapi­tal­de­ckungs­ver­fah­ren finan­ziert, d.h. die ein­ge­nom­me­nen Bei­träge wer­den zins­brin­gend ange­legt und aus dem so ange­sam­mel­ten Spar­gut­ha­ben (sog. Alters­gut­ha­ben) wird der­einst die Kapi­tal­ab­fin­dung oder die Rente finan­ziert; vgl. aber Umla­ge­ver­fah­ren


Kapitalgewinn

Durch Ver­kauf, Liqui­die­rung, Über­füh­rung vom Geschäfts- in Pri­vat­ver­mö­gen usw. erziel­ter Gewinn aus einer Kapi­tal­an­lage


Kassenleiter

Offi­zi­elle (geset­zes­kon­forme) Bezeich­nung des geschäfts­lei­ten­den Direk­tors einer AHV-Aus­gleichs­kasse


Kassenmitglieder

Unter Mit­glie­dern einer Aus­gleichs­kasse ver­steht man i.d.R. Arbeit­ge­ber, Fir­men, Unter­neh­men, Betriebe usw.; den Sta­tus «Mit­g­lied» haben auch Selb­ständig­er­wer­bende und Nicht­erwerbs­tätige


Kassenvorstand

Ver­wal­tungs­auf­sicht der AHV-Aus­gleichs­kasse (Pen­dant zum Ver­wal­tungs­rat einer Akti­en­ge­sell­schaft)


Kaufkraft

Die Kauf­kraft wird am Rein­ein­kom­men pro Kopf der Wohn­be­völ­ke­rung gemes­sen. Das Rein­ein­kom­men ist eine sta­tis­ti­sche Grösse und wird durch das Auf­rech­nen des steu­er­ba­ren Ein­kom­mens mit den erfass­ten Sozial­ab­zü­gen ermit­telt


Kaufkraftabstufung

Wenn ein Geld­be­trag (z.B. die Höhe der Kin­der­zu­lage) nach der Kauf­kraft jener Wohn­be­völ­ke­rung, wel­cher der Leis­tungs­emp­fän­ger ange­hört, abge­stuft wird


Kaufkraftbereinigung

Als "kauf­kraft­be­r­ei­nigt" wird eine Kin­der­zu­lage bezeich­net, nach­dem sie der Kauf­kraft des Emp­fän­gers ange­passt wor­den ist, sodass sie im Aus­land wert­mäs­sig nicht höher ist als in der Schweiz


Kerngeschäft

Haupt­auf­ga­ben eines Unter­neh­mens


KGV

Abk. für: Kan­to­nal­zürche­ri­scher Gewer­be­ver­band (Unter­ver­band unse­rer Grün­der­or­ga­ni­sa­tion VZA)


Kinderzulage

Finan­zi­el­ler Bei­trag zu den Lebens­hal­tungs­kos­ten von Kin­dern, geschul­det auf­grund kan­to­nal­recht­li­cher Gesetz­ge­bun­gen; die Kin­der­zu­lage ist i.d.R. gebun­den an ein Arbeits­ver­hält­nis und wird durch den Arbeit­ge­ber gleich­zei­tig mit dem Lohn (aber klar get­rennt von die­sem) aus­ge­rich­tet; in die­sem Sinne ist sie weder Lohn­be­stand­teil noch ahv-pflich­tig


Kizu


KMU

Abk. für: Kleine und mitt­lere Unter­neh­men


Kompensation


Komplementärversicherung

Ver­si­che­rung, wel­che die Leis­tun­gen einer art­ver­wand­ten Ver­si­che­rung ergänzt


Kontenübersicht

Zusam­men­fas­sung meh­re­rer Kon­to­aus­züge in einer ein­zi­gen Über­sicht


Kontext

Zusam­men­hang, Umge­bung, Bezugs­rah­men


Kontinuität

Bestän­dig­keit, Kon­stanz


kontoführend

Als kon­to­füh­r­end gilt eine Aus­gleichs­kasse, wenn sie für einen bestimm­ten Ver­si­cher­ten ein IK führt.


Kost und Logis

Verpf­le­gung und Unter­kunft; gehört zum Natu­ral­lohn und ist ahv-pflich­tig; s. auch Verpf­le­gung und Unter­kunft


Krankheit

Jede Ände­rung des Gesund­heits­zu­stan­des, die nicht als Folge eines Unfalls auf­tritt; s. aber: Unfall


Kreisschreiben

Rund­brief, Rund­sch­rei­ben, breit­ge­st­reute Infor­ma­tion, Mit­tel zur Ori­en­tie­rung eines aus­ge­wähl­ten Per­so­nen­k­rei­ses


Kriterium

Kenn­zei­chen, Merk­mal, Argu­ment


KS


KTG

Abk. für: Kran­ken­tag­geld


Kto

Abk. für: Konto


Kulanz

Ent­ge­gen­kom­men; gross­zü­g­ige Aus­le­gung einer res­trik­ti­ven Vor­schrift


KVG

Abk. für: Bun­des­ge­setz vom 18.3.1994 über die Kran­ken­ver­si­che­rung; Kran­ken­ver­si­che­rungs­ge­setz


KVV

Abk. für: Ver­ord­nung zum KVG


KZ





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LA

Abk. für: Lohn­aus­weis zu Han­den des Fis­kus; auch: Lohn­art


Lastschrift

Ver­bu­chung einer Schuld, Gegen­teil von Gut­schrift


Lastschriftverfahren

Ver­fah­ren, um For­de­run­gen von Drit­ten direkt vom eige­nen Konto abbu­chen zu las­sen; Abkür­zung = LSV


LB


Leistung

Ober­be­griff, Sam­mel­be­griff für alle Arten von Leis­tun­gen, die ein Sozial­werk (AHV, IV etc.) erbringt, unab­hän­gig von ihrer Form (Ren­ten, Tag­gel­der, Ent­schä­d­i­gun­gen, Zula­gen, Abfin­dun­gen etc.)


Leistungsanpassung

Anpas­sung einer Leis­tung an neue Ver­hält­nisse (Teue­rung, Grad der Arbeit­s­un­fähig­keit etc.)


Leistungsaufschub


Leistungsberechtigter

Per­son, der auf­grund einer gesetz­li­chen (oder reg­le­men­ta­ri­schen) Bestim­mung eine Leis­tung zusteht


Leistungsbezüger

Per­son oder Stelle, die eine Leis­tung bezieht; braucht nicht iden­tisch zu sein mit der leis­tungs­be­rech­tig­ten Per­son


Leistungsempfänger

Per­son oder Stelle, die eine Leis­tung in Emp­fang nimmt; braucht nicht iden­tisch zu sein mit der leis­tungs­be­rech­tig­ten Per­son


Leistungserhöhung


Leistungsvorbezug


LFA

Abk. für: Lohn- und Fami­li­en­zu­la­gen-Abrech­nung (spe­zi­fi­sche Bezeich­nung der AZA); die Arbeit­ge­ber haben der AZA jähr­lich eine sol­che ein­zu­rei­chen; sie dient der end­gül­ti­gen Fest­set­zung der Bei­träge und zu ver­gü­ten­den Kin­der­zu­la­gen für das betref­fende Jahr, sowie der Ein­tra­gung der ahv-pflich­ti­gen Bezüge auf den IKs der ver­si­cher­ten Per­so­nen; s. auch Lohn­ab­rech­nung


Lidlohn

Ent­schä­d­i­gung, die mün­dige Kin­der oder Gross­kin­der dafür erhal­ten, dass sie ihren Eltern oder Gros­s­el­tern, mit denen sie im gemein­sa­men Haus­halt leben, ihre Arbeit oder ihre Ein­künfte zuwen­den; der Lid­lohn gehört zum mass­ge­ben­den Lohn


Liquidation

Auflö­sung z.B. einer Firma (eigent­lich: "Ver­flüs­si­gung")


lit.

Abk. für: litera (Buch­stabe); vgl. auch Bst.


Lohn

Ent­gelt für in unselb­stän­di­ger Stel­lung geleis­tete Arbeit, s. auch mass­ge­ben­der Lohn; ver­wandt: Ent­gelt, Ein­kom­men, Erwerbs­ein­kom­men, Gehalt, Salär, Zuwen­dung etc.


Lohnabrechnung

Offi­zi­elle Bezeich­nung (gemäss AHVV) für die Dekla­ra­tion resp. Beschei­ni­gung des Arbeit­ge­bers der in einer bestimm­ten Periode (i.d.R. Kalen­der­jahr) aus­ge­rich­te­ten Brut­to­löhne unter Angabe der Lohn­emp­fän­ger, der AHV-Nr, der Beschäf­ti­gungs­dauer u.a.m. (früher Lohn­be­schei­ni­gung); s. auch LFA


Lohnabzug

Abzüge für AHV, IV, EO, ALV, BVG, NBU usw., die vom Brut­to­lohn vor­ge­nom­men wer­den, auch Arbeit­neh­mer­bei­träge genannt


Lohnangaben


Lohnausfall-Entschädigung

Leis­tung (i.d.R. einer Ver­si­che­rung), die bei Krank­heit, Unfall, Mili­tär, Mut­ter­schaft usw. ans­telle des arbeits­ver­trag­lich geschul­de­ten Lohns erbracht wird, sofern der Arbeit­ge­ber obli­ga­to­risch oder frei­wil­lig ent­sp­re­chend ver­si­chert ist


Lohnausweis

Dekla­ra­tion des Arbeit­ge­bers zu Han­den des Fis­kus über den aus­be­zahl­ten Lohn


Lohnbeiträge

Sam­mel­be­griff für alle lohn­ab­hän­gi­gen Bei­träge, unge­ach­tet des­sen, ob sie pari­tä­tisch (wie bei der AHV•I­V•EO, ALV usw.) oder bspw. nur vom Arbeit­ge­ber (FAK, BUV usw.) geschul­det sind


Lohnbescheinigung

Alte Bezei­chung für Lohn­ab­rech­nung


Lohnbestandteile

Bestand­teile, aus denen ein Lohn zusam­men­ge­setzt sein kann (Monats­lohn, Dien­stal­ters­ge­schenk, Über­stun­den­ent­schä­d­i­gung, Fringe Bene­fits usw.)


Lohnbezüger


Lohndeklaration


Lohnempfänger


Lohnindex

Sagt aus, in wel­chem Aus­mass sich der Durch­schnitts­lohn in einer bestimm­ten Region und in einer bestimm­ten Periode ver­än­dert hat


Lohnmeldung

Syn­onym für Lohn­ab­rech­nung


Lohnsumme

Meis­tens ist AHV-Lohn­summe damit gemeint, also die Summe aller Löhne eines Betriebs wäh­rend einer bestimm­ten Periode


LS

Abk. für: Lohn­summe


LSV





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massgebender Lohn

Fach­be­griff für den bei­trags- bzw. ahv-pflich­ti­gen Lohn des Arbeit­neh­mers, der vom Arbeit­ge­ber mit sei­ner Aus­gleichs­kasse abzu­rech­nen ist (Gegen­stück zum Ein­kom­men aus selb­stän­di­ger Erwerb­s­tä­tig­keit)


Maximalrente

Höchst­mög­li­cher Wert, der eine Rente errei­chen kann (ent­spricht dem Dop­pel­ten der Mini­mal­rente)


MB

Abk. für: Merk­blatt


ME

Abk. für: Mut­ter­schafts­ent­schä­d­i­gung i.S. des EOG; vgl. auch MSE


MEK

Abk. für: Mili­tä­r­er­gän­zungs­kasse oder Mili­tär­ent­schä­d­i­gungs­kasse (Kom­p­le­men­tär­ver­si­che­rung zur EO auf pri­vat­recht­li­cher Basis)


Meldepflicht

Von Mel­depf­licht spricht man, wenn jemand verpf­lich­tet ist, bestimmte Sach­ver­halte, Ände­run­gen, Ereig­nisse usw. von sich aus zu mel­den; es muss bspw. der Arbeit­neh­mer, der für sei­nen Sohn eine Aus­bil­dungs­zu­lage bezieht, einen all­fäl­li­gen Abbruch die­ser Aus­bil­dung dem Arbeit­ge­ber oder der Familien­aus­gleichs­kasse unauf­ge­for­dert zur Kennt­nis brin­gen, weil damit der Anspruch auf eine Kin­der- bzw. Aus­bil­dungs­zu­lage erlischt


Militärversicherung

Kommt für Per­so­nen- und Ver­di­enst­schä­den auf, wel­che auf die Dienst­leis­tung in der Schwei­ze­ri­schen Armee zurück­zu­füh­ren sind


Mindestbeitrag

Selb­ständig­er­wer­bende und Nicht­erwerbs­tätige, deren Ein­kom­men bzw. Ver­mö­gen einen bestimm­ten Grenz­wert unter­sch­rei­ten, haben wenigs­tens den Min­dest­bei­trag zu entrich­ten, damit keine Bei­trags­lü­cke ent­steht (s. auch Dop­pel­ter Min­dest­bei­trag)


Minimalrente

Nie­d­rigs­ter Wert einer Rente (ent­spricht der Hälfte der Maxi­mal­rente)


Mischindex

Sagt aus, in wel­chem Mass sich die durch­schnitt­li­che Ent­löh­nung und die Kon­su­men­ten­p­reise in einer bestimm­ten Region und in einer bestimm­ten Periode ver­än­dert haben


Mitglied

Mit­glie­der einer Aus­gleichs­kasse sind i.d.R. die Arbeit­ge­ber, Fir­men, Unter­neh­mun­gen, Kon­zerne usw.


Mitglied-Nr


Mitgliederregister

Jede Aus­gleichs­kasse führt ein Regis­ter der ihr ange­sch­los­se­nen Mit­glie­der


Mitgliedfirma


Mitgliedstaat

Staat, der Mit­g­lied einer bestimm­ten Ver­ei­ni­gung ist; so ist bspw. Fran­k­reich ein Mit­g­lied­staat der EU


Mitwirkungspflicht

Verpf­lich­tung, bei der Abklär­ung eines Sach­ver­halts, einer Anspruchs­vor­aus­set­zung usw. mit­zu­wir­ken; so hat bspw. der Anwär­ter auf eine IV-Leis­tung bei der Abklär­ung sei­ner Behin­de­rung im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten und des Zumut­ba­ren mit­zu­wir­ken, andern­falls ihm die Leis­tung gekürzt oder ver­wei­gert wer­den kann


ML

Abk. für: Mass­ge­ben­der Lohn


MSE


MSV


Mt

Abk. für: Monat


multilateral

unter meh­re­ren Staa­ten (Par­teien usw.)


Mutation

Ver­än­de­rung


Mutationsmeldung

Struk­tu­rierte Mel­dung von Ver­än­de­run­gen im wei­tes­ten Sinn (meis­tens mit­tels For­mu­lar)


Mutterschaftsentschädigung

Leis­tung gemäss EOG wäh­rend des Mut­ter­schafts­ur­laubs (Bun­des­ge­setz­ge­bung); ver­wandt: Mut­ter­schafts­leis­tung


Mutterschaftsleistung


Mutterschaftsurlaub

Zeit nach der Nie­der­kunft, wäh­rend der ein Anspruch auf Lohn oder ent­sp­re­chende Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen besteht, ohne dass die Arbeit wie­der auf­ge­nom­men wird


Mutterschaftsversicherung

Ver­si­che­rung, wel­che Lohn­er­satz­leis­tun­gen wäh­rend des Mut­ter­schafts­ur­laubs erbringt


MV


MVG

Abk. für: Mili­tär­ver­si­che­rungs­ge­setz


MZR

Abk. für: Mel­de­ver­fah­ren mit dem Zen­tra­len Regis­ter in Genf (Ver­si­cher­ten­re­gis­ter der AHV•IV)





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Naturaleinkommen, Naturallohn

Lohn in Natu­ra­lien, z.B. Kost und Logis, Hoch­zeits­ge­schenke, Zins­ver­güns­ti­gun­gen, Ein­kaufs­vor­teile, ver­bil­ligte Dienst­leis­tun­gen, Benüt­zung des Fir­men­wa­gens für pri­vate Zwe­cke usw. Nicht alle in natura gewähr­ten Ent­gelte zäh­len zum mass­ge­ben­den Lohn.


NBU, NBUV

Abk. für: Nicht­be­ruf­s­un­fall­ver­si­che­rung


NE

Abk. für: Nicht­erwerbs­tätige(r)


Nebenerwerb

Als Nebe­n­er­werb gilt jede auf Erwerb gerich­tete Tätig­keit, die nicht zur Haup­t­er­werb­s­tä­tig­keit gehört. Meh­rere Nebe­n­er­werb­s­tä­tig­kei­ten kön­nen zusam­men­ge­nom­men durch­aus Haup­t­er­werb dar­s­tel­len (z.B. Raumpf­le­ger, Über­set­ze­rin­nen u.a.m.)


Neueinschätzung

In dem bis Ende 2000 gül­tig gewe­se­nen Fest­set­zungs­ver­fah­ren für die per­sön­li­chen Bei­träge von SE und NE war Neu­ein­schät­zung der Begriff für die Gegen­warts­be­mes­sung, wel­che bei Auf­nahme der selb­stän­di­gen Erwerb­s­tä­tig­keit oder bei einer Grund­la­ge­n­än­de­rung vor­ge­nom­men wurde.


nichterwerbstätig

Als nicht erwerb­s­tä­tig gel­ten Per­so­nen, die kein oder nur ein gerin­ges Ein­kom­men erzie­len


Nichterwerbstätige(r)

Per­son im bei­tragspf­lich­ti­gen Alter, die kei­ner (oder kei­ner i.S. der AHV mass­ge­ben­den) Erwerb­s­tä­tig­keit nach­geht.


NNSS

Abk. für: Kurz­be­zeich­nung des Pro­jekts "Neue Ver­si­cher­ten­num­mer in der AHV" (Nou­veau Numéro de Séc­u­rité Sociale)


No, Nr

Abk. für: Num­mer


Nutzniessung

Nutz­bar­ma­chung oder (befugte) Aneig­nung von Tei­len einer frem­den Sache oder eines Pro­dukts zum eige­nen Gebrauch





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Obhut

Schutz, Auf­sicht, Bet­reu­ung, Für­sorge, Geleit


Obligationenrecht

Regel­werk für Auf­trags- und Ver­trags­ver­hält­nisse, Han­dels­ge­sell­schaf­ten, Han­dels­re­gis­ter und Wert­pa­piere (fünf­ter Teil des Schwei­ze­ri­schen Zivil­ge­setz­bu­ches).


OP

Abk. für: Offe­ner Pos­ten (Inkasso). Nicht oder nicht voll­stän­dig bezahlte Rech­nung.


OR


ordentlich

Einer all­ge­mein aner­kann­ten Ord­nung oder Regel ent­sp­re­chend; Bsp.: ordent­li­ches Ren­te­nal­ter = Alter, bei des­sen Errei­chen der sog. Alters­rück­tritt oder die Pen­sio­nie­rung i.S. des AHVG statt­fin­det


Organ

Als Organe wer­den u.a. auch bezeich­net: Han­dels­be­voll­mäch­tigte und andere ver­ant­wort­li­che Per­so­nen, regelnde und aus­füh­r­ende Gre­mien, Teile einer Orga­ni­sa­tion, Durch­füh­rungs­s­tel­len usw.





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p.a.

Abk. für: per annum; pro Jahr


paritätisch

Hälf­tig, zu glei­chen Tei­len, von bei­den Sozial­part­nern (Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern) geschul­det


Partnernummer

Num­mer zur Iden­ti­fi­ka­tion im Part­ner­Web.


PartnerWeb

Geschützte Inter­net­lö­s­ung (u.a. der AZA) mit der Ziel­set­zung, den Kas­sen­mit­g­lie­dern die admi­ni­s­t­ra­tive Arbeit im Ver­kehr mit der Aus­gleichs­kasse nach Art von B2B zu ermög­li­chen und zu erleich­tern.


Pauschale

Unge­fähre, vor­läu­fige Grösse. Wird i.d.R. zu einem spä­te­ren Zeit­punkt oder bei spä­te­rer Gele­gen­heit mit einer tat­säch­li­chen, end­gül­ti­gen Grösse ver­g­li­chen, wor­aus sich eine posi­tive (nach­zu­for­dernde) oder nega­tive (zurück­zu­er­stat­tende) Dif­fe­renz ergibt


per se

für sich allein betrach­tet


Personalvorsorgeeinrichtung

Ein­rich­tung für die prak­ti­sche Umset­zung und Durch­füh­rung der beruf­li­chen Vor­sorge im Auf­trag einer oder meh­re­rer Fir­men, eines Berufs­ver­ban­des usw.


Personengesellschaft

Gesell­schaft mit meh­re­ren (selb­ständig­er­wer­ben­den) Teil­ha­bern


Personenverkehrsabkommen

Abkom­men über den freien Per­so­nen­ver­kehr. Eines der sie­ben sek­to­ri­el­len Abkom­men der Schweiz mit der EG, in wel­chem u.a. die Sozial­ver­si­che­rungs­sys­teme koor­di­niert wer­den.


Persönlicher Beitrag

Dabei han­delt es sich um jene (AHV•I­V•EO-) Bei­träge, die von Selb­ständig­er­wer­ben­den und Nich­ter­werb­s­tä­ti­gen geschul­det wer­den; sie bemes­sen sich nach Ein­kom­men und Betriebs­ka­pi­tal bzw. nach dem Ver­mö­gen


Pflegekind

Als Pfle­ge­kind gilt ein Kind, wenn es wie ein eige­nes Kind ver­sorgt und behan­delt wird; ist eine Per­son der offi­zi­elle Vor­mund eines Kin­des, wird es in der Regel als Pfle­ge­kind betrach­tet


PK

Abk. für: Pen­si­ons­kasse, Vor­sor­ge­ein­rich­tung (der zwei­ten Säule)


Plafonierung

Wenn beide Ehe­part­ner ren­ten­be­rech­tigt sind, müs­sen unter Umstän­den die bei­den Ein­zel­ren­ten gekürzt wer­den; die Summe bei­der Ren­ten darf 150% des maxi­ma­len Ren­ten­be­tra­ges nicht über­s­tei­gen, d.h. sie sind pla­fo­niert. Eine andere Bedeu­tung hat der Begriff z.B. bei der ALV, wo man von Pla­fo­nie­rung spricht, wenn die Bei­träge nur bis zu einem bestimm­ten Ein­kom­mens­g­renz­wert erho­ben wer­den.


PLZ

Abk. für: Post­leit­zahl


PQ


PS

Abk. für: Post Scrip­tum (Nach­satz zu einem Brief usw.)


PV

Abk. für: Per­so­nal­vor­sorge, i.d.R. im Rah­men der beruf­li­chen Vor­sorge


PVE


PW

Abk. für: Part­ner­Web; auch: Pass­wort





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QSt

Abk. für: Quel­len­steuer


Quartal

Drei­mo­nats­pe­riode, Vier­tel­jahr





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RA

Abk. für: Rechts­an­walt


Realisierungsprinzip

Wird ein Erwerbs­ein­kom­men unter dem­je­ni­gen Jahr ins IK ein­ge­tra­gen, in wel­chem das Geld aus­ge­rich­tet bzw. gut­ge­schrie­ben wurde, so erfolgt diese Ein­tra­gung nach dem Rea­li­si­se­rung­s­prin­zip (s. aber: Bestim­mung­s­prin­zip oder Erwerbs­jahr­prin­zip)


Rechtsanspruch

Recht­lich begrün­de­ter, auf einem Gesetz basie­ren­der Anspruch


Rechtsdienst

Abtei­lung, die sich mit recht­li­chen Fra­gen befasst und in sol­chen Fra­gen berädt


Rechtsgrundlage

Von einer Rechts­grund­lage spricht man, wenn eine Aus­sage, eine Ver­fü­gung, ein Ent­scheid usw. sich auf eine gesetz­li­che Vor­schrift oder Befug­nis abstützt


Rechtsmittel, Rechtsmittelbelehrung

Fes­ter Bestand­teil von Ver­fü­gun­gen, mit der auf Form, Inhalt und Fris­ten hin­ge­wie­sen wird, die bei einer Ein­spra­che oder bei einer Beschwerde zu beach­ten sind


Rechtsprechung

Unter Recht­sp­re­chung ver­steht man im All­ge­mei­nen das, was zuvor von Rich­tern und Gerich­ten als Recht oder Unrecht erkannt wurde; sie lässt sich gewis­ser­mas­sen als Erwei­te­rung bzw. Präz­i­sie­rung der Gesetz­ge­bung ver­ste­hen


Referenz-Nr (Ref-Nr)

Ver­bin­dungs­g­lied; Num­mer, die auf ein ande­res Doku­ment, auf einen Ent­scheid, auf einen Fall usw. ver­weist (refe­ren­ziert), der sei­ner­seits (auch) unter die­ser Num­mer geführt wird


Register, Registratur

Samm­lung von gleich­ar­ti­gen Daten


registrieren

Daten in ein Regis­ter auf­neh­men


reglementarisch

Auf einem Reg­le­ment beru­hend


Regress

Rück­griff (z.B. auf haftpf­lich­tige Dritte)


Reinvermögen

Ver­mö­gen nach Abzug der Schul­den


Rekap, Rekapitulation

Zusam­men­fas­sung, Zusam­men­zug, Über­sicht, Resü­mee


Rekurs


Rente

Ersatz­ein­kom­men, Ruhe­ge­halt, Pen­sion, Zehr­geld


Rentenalter

Ordent­li­ches Rück­trittsal­ter


Rentenanpassung

Anpas­sung der Rente an neue oder ver­än­derte Rah­men­be­din­gun­gen wie z.B. höhere Lebens­kos­ten, ges­tie­gene Löhne usw.


Rentenanspruch

Anspruch, Anrecht auf eine Rente


Rentenaufschub

Der Bezug einer AHV-Rente kann auf­ge­scho­ben wer­den, womit sich der Ren­ten­be­trag ent­sp­re­chend der ver­kürz­ten durch­schnitt­li­chen Leben­s­er­war­tung erhöht. Gegen­teil: Ren­ten­vor­be­zug


Rentenberechtigung


Rentenbetrag

I.d.R. wird dar­un­ter die monat­li­che Ren­ten­höhe ver­stan­den


Renteneinkommen

Ein­kom­men, wel­ches sich aus einer oder meh­re­ren Ren­ten zusam­men­setzt


Rentenerhöhung


Rentenkürzung

Eine Rente kann bei Vor­lie­gen beson­de­rer Umstände wie bspw. Selbst­ver­schul­den, Selbst­ver­s­tüm­me­lung usw. gekürzt wer­den


Rentenvorbezug

Ren­ten kön­nen unter bestimm­ten Bedin­gun­gen und unter Ink­auf­nahme einer der län­ge­ren durch­schnitt­li­chen Leben­s­er­war­tung ent­sp­re­chen­den Kür­zung (Dis­kon­tie­rung) vor­zei­tig, d.h. vor Errei­chen des ordent­li­chen Ren­te­nal­ters, bean­sprucht wer­den


Rentner

Wer einen Ren­ten­an­spruch besitzt bzw. eine Rente bezieht


Rentnerfreibetrag

Ein­kom­mens­teil eines Rent­ners, der von der Bei­tragspf­licht aus­ge­nom­men ist


resp.

Abk. für: respek­tive; bezie­hungs­weise


Ressort

Sach­ge­biet, Auf­ga­ben- oder Zustän­dig­keits­be­reich


RSA

Abk. für: Revi­si­ons­s­telle der Aus­g­leichs­kas­sen, ein von Aus­g­leichs­kas­sen eta­b­lier­tes Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men zur Durch­füh­rung von Arbeit­ge­ber­kon­trol­len


Rückerstattungsanspruch

Anspruch auf Rücker­stat­tung einer geld­wer­ten Leis­tung, die nicht geschul­det gewe­sen wäre


Rückerstattungspflicht

Pflicht, eine (i.d.R. unrecht­mäs­sig) bezo­gene geld­werte Leis­tung zurück­zu­er­stat­ten


Rückgriff

Eine leis­tungspf­lich­tige Ver­si­che­rung kann Rück­griff neh­men auf einen Drit­ten, der einen Scha­den ver­ur­sacht hat, den er zu ver­ant­wor­ten hat, womit er haftpf­lich­tig wird; ana­log zu Regress


Rücktrittsalter

Alter, in dem vom Erwerbs­le­ben in den Ruhe­stand gewech­selt wird (Über­gang vom zwei­ten in den drit­ten Lebens­ab­schnitt)


Rückvergütung

Ver­gü­tung eines Betra­ges, der nicht geschul­det gewe­sen wäre, an den Ein­zah­ler


Rückzahlung


Rundschreiben

Ori­en­tie­rung oder Infor­ma­tion, die gezielt an einen bestimm­ten Inter­es­sen­ten­kreis (Per­so­nen, Mit­glie­der usw.) geht


Rz

Abk. für: Rand­zif­fer, meist im Zusam­men­hang mit Wei­sungs­tex­ten





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SAD

Abk. für: Sam­me­lauf­trags­di­enst der Post­fi­nance (neu: EZAG)


SAK

Abk. für: Schwei­ze­ri­sche Aus­gleichs­kasse; eine der bei­den Aus­g­leichs­kas­sen des Bun­des


Salär

Lohn­be­griff; ver­wandt: Ent­gelt, Ein­kom­men, Erwerbs­ein­kom­men, Gehalt, Lohn, Zuwen­dung etc.


Sammelrechnung

Rech­nung, die meh­rere ver­schie­den­ar­tige Pos­ten ent­hält (Bei­träge, Last­schrif­ten, Gebüh­ren, Zin­sen, Zula­gen, Gut­schrif­ten usw.), die im Zeit­punkt der Fak­tu­rie­rung ggf. mit­ein­an­der ver­rech­net wer­den


Schadenersatz

Einen Scha­den zu erset­zen hat i.d.R., wer ihn mut­wil­lig oder grob­fahr­läs­sig her­bei­ge­führt hat


SchKG

Abk. für: Gesetz über Schuld­be­t­rei­bung und Kon­kurs


Schutzdienst

Dienst, der im Rah­men des Zivil­schut­zes geleis­tet wird


SE


Seco; seco

Abk. für: Sec­ré­ta­riat d Etat à l éco­no­mie; Staats­se­kre­ta­riat für Wirt­schaft (Nach­fol­ger des BWA, ehe­mals BIGA)


Selbständigerwerbender

Als Selb­ständig­er­wer­bende gel­ten in ers­ter Linie die (Mit-) Eigen­tü­mer von Unter­neh­mun­gen, Betrie­ben oder Geschäf­ten. Auch Päch­ter gel­ten als selb­stän­di­ger­wer­bend. Im Zwei­fel gilt als selb­stän­di­ger­wer­bend, wer für das in einer Unter­neh­mung, einem Betrieb oder Geschäft erzielte Erwerbs­ein­kom­men steu­erpf­lich­tig ist oder, wenn keine Steu­erpf­licht besteht, wer die Unter­neh­mung, den Betrieb oder das Geschäft auf eigene Rech­nung führt; fer­ner, wer das Geschäfts­ri­siko trägt und berech­tigt ist, betrieb­li­che Anord­nun­gen zu tref­fen.


Selbständigkeit

Selb­stän­di­ger­wer­ben­der. Gegen­teil von: Ange­s­tellt sein, Anstel­lungs­ver­hält­nis, Abhän­gig­keits­ver­hält­nis.


Semester

Halb­jahr


SHAB

Abk. für: Schwei­ze­ri­sches Han­del­samts­blatt


sinkende Beitragsskala

Für die Bemes­sung der per­sön­li­chen Bei­träge von Selb­ständig­er­wer­ben­den kennt die AHV eine sin­kende bzw. degres­sive Bei­tragss­kala, wel­che nie­d­rige Ein­kom­men begüns­tigt


Sonderfälle

Ver­si­che­rungs- und Leis­tungs­fälle, deren Defini­tion oder Berech­nung von den all­ge­mei­nen Regeln abwei­chen, oft als Folge eines Präju­diz, d.h. als Ergeb­nis einer beson­de­ren Recht­sp­re­chung, einer Geset­zes­re­vi­sion usw.


Sozialleistungen

Als Sozial­leis­tun­gen wer­den i.d.R. die Leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers ver­stan­den, die er zur Finan­zie­rung der Sozial­ver­si­che­run­gen bei­steu­ert (Arbeit­ge­ber­bei­träge, Lohn­bei­träge)


Sozialplan

Von Fall zu Fall aus­ge­ar­bei­te­tes, unter den Sozial­part­nern aus­ge­han­del­tes Regel­werk über die Ver­si­che­rung, Abfin­dung, bevor­zugte Behand­lung, Abfe­de­rung etc. von Arbeit­neh­men­den, die von einer betrieb­li­chen Umstruk­tu­rie­rung, Fir­men­sch­lies­sung usw. betrof­fen sind


Sozialversicherung

Sam­mel­be­griff für alle Ver­si­che­run­gen in der Umge­bung der sozia­len Wohl­fahrt wie AHV, IV, BV, ALV, MSV, UV usw.


Sozialversicherungsabkommen

Sol­che Abkom­men hat die Schweiz im Laufe der Zeit mit zahl­rei­chen Staa­ten abge­sch­los­sen; sie beru­hen i.d.R. auf dem Prin­zip, dass die Ver­trags­staa­ten Gegen­recht hal­ten


Sozialwerk

Die gros­sen Sozial­ver­si­che­run­gen bezeich­net man auch als Sozial­werke


Spesen


Splitting (bei Scheidung)

Ein­kom­men, wel­che beide Part­ner wäh­rend ihrer Ehe erziel­ten, wer­den ges­p­lit­tet, d.h. je zur Hälfte dem Konto des andern Part­ners gut­ge­schrie­ben (Syn­onym: Ein­kom­mens­tei­lung)


Status

Zustand, Situa­tion


Std

Abk. für: Stunde


Steuermeldung

Mel­dung der Steu­er­be­hörde an die AHV über das Ein­kom­men und Betriebs­ka­pi­tal Selb­stän­di­ger­wer­ben­der, wel­ches zur defini­ti­ven Fest­set­zung des per­sön­li­chen Bei­tra­ges benö­t­igt wird


StM


SUVA

Abk. für: Schwei­ze­ri­sche Unfall­ver­si­che­rungs­an­stalt


SVA (ZH)

Abk. für: Sozial­ver­si­che­rungs­an­stalt (des Kan­tons Zürich); ihr sind u.a. die Aus­gleichs­kasse und IV-Stelle des Kan­tons Zürich ange­g­lie­dert


SVU

Abk. für: Sozial­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men; Sam­mel- bzw. Ober­be­griff für Durch­füh­rung­s­or­gane ver­schie­de­ner Sozial­werke


swissdec

Koor­di­na­ti­ons­s­telle für Defini­tio­nen von tech­ni­schen Stan­dards und Hilfs­mit­teln im Ver­kehr zwi­schen Bür­gern, Fir­men, Unter­neh­mun­gen einer­seits und Ämtern, Behör­den, Insti­tu­tio­nen ander­seits


Sz

Abk. für: Schlüs­sel­zahl; eine Art Code





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Taggeld

Tag­weise Erwerbs­aus­fall-Ent­schä­d­i­gung einer Ver­si­che­rung


Taggeldleistung


Teilhaber

Teil­ha­ber sind selb­ständig­er­wer­bende Mit­ei­gen­tü­mer einer Per­so­nen­ge­sell­schaft; man unter­schei­det unbe­schränkt haf­tende und beschränkt haf­tende Teil­ha­ber


Teilzulage

Von einer Teil­zu­lage spricht man, wenn aus bestimm­ten Grün­den kein Anspruch auf eine ganze Zulage besteht; sol­che Gründe kön­nen sein: Dien­stein-/aus­tritt unterm Monat, Teil­zeit­be­schäf­ti­gung, Anspruchs­kon­kur­renz, Anspruch auf meh­rere Teil­zu­la­gen in zwei Kan­to­nen oder Staa­ten usw.


Termin

Zah­lungs­ter­min; Zeit­punkt, bis zu dem eine Ver­ein­ba­rung, Verpf­lich­tung usw. zu erle­di­gen ist


Tilgungsplan


Todesfall

Ver­si­che­rungs­tech­ni­scher Begriff für das Able­ben einer ver­si­cher­ten Per­son, bzw. für das Ereig­nis, wel­ches den Anspruch auf Todes­fall­leis­tun­gen (Kapi­tal­ab­fin­dung, Wit­wen-, Wit­wer- oder Wai­sen­ren­ten) begrün­det (vgl. auch Erle­bens­fall)


Trimester

Vier­mo­nats­pe­riode





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u.a.

Abk. für: unter ande­rem, und andere(s)


u.a.m.

Abk. für: uns andere(s) mehr


u.dgl.

Abk. für: und der­g­lei­chen


u.U.

Abk. für: unter Umstän­den


Übergangsgutschrift (AHV)

Gut­schrift im Zusam­men­hang mit der Ein­füh­rung des neuen Ren­ten­sys­tems (10. AHV-Revi­sion per 1.1.1997)


Übergangsrente

Dar­un­ter wird i.d.R. die ren­te­n­änh­li­che, geld­werte Leis­tung des letz­ten Arbeit­ge­bers und/oder (s)einer Ver­si­che­rung ver­stan­den, die so lange erbracht wird, bis sie durch die ordent­li­che Rente der AHV (der BV usw.) abge­löst wird.


Umlageverfahren

Die erste Säule (AHV) wird nach dem Umla­ge­ver­fah­ren finan­ziert, d.h. der Gross­teil der ein­ge­nom­me­nen Bei­träge wird unmit­tel­bar zur Erfül­lung der lau­fen­den Verpf­lich­tun­gen (Ren­ten etc.) wei­ter­ver­wen­det; vgl. aber Kapi­tal­de­ckungs­ver­fah­ren


Unfall

Plötz­li­che, nicht beab­sich­tigte, schä­d­i­gende Ein­wir­kung eines uner­war­te­ten Ereig­nis­ses oder eines unge­wöhn­li­chen äus­se­ren Fak­tors auf den men­sch­li­chen Kör­per; s. aber: Krank­heit


Unfallversicherung

Auf einem Bun­des­ge­setz (UVG) basie­rende Ver­si­che­rung gegen die Fol­gen von (Berufs- und Nicht­be­rufs-) Unfäl­len


Unkosten

Aus­la­gen, die bei der Aus­füh­rung einer Arbeit zusätz­lich zu den übli­chen Lebens­hal­tungs­kos­ten ent­ste­hen; sie sind i.d.R. nicht ahv-pflich­tig. Syn­onyme: Spe­sen, Geste­hungs­kos­ten etc.


Unterstellung

Ist jemand einem Gesetz unter­s­tellt (je nach dem auf frei­wil­li­ger Basis oder obli­ga­to­risch auf­grund irgend­wel­cher Vor­aus­set­zun­gen), so ist das Gesetz für ihn ver­bind­lich, es ist auf ihn anwend­bar


Unterstützungsbeitrag

Geld­werte Leis­tung einer Per­son zu Guns­ten einer ande­ren Per­son, einer Orga­ni­sa­tion usw.


unterstützungspflichtig

Zur Leis­tung eines Unter­stüt­zungs­bei­tra­ges verpf­lich­tet


Unterstützungszulage

Zulage, die einem Leis­tungsbe­rech­tig­ten zusätz­lich zu einer Leis­tung gewährt wird, weil er eine oder meh­rere Per­so­nen unter­stützt.


UV


UVG

Abk. für: Unfall­ver­si­che­rungs­ge­setz





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VA


VAK


VE


Verbandsausgleichskasse

Man unter­schei­det ver­band­li­che und kan­to­nale Aus­g­leichs­kas­sen sowie sol­che des Bun­des; die VAK sind pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­siert und wur­den von Berufs­ver­bän­den oder ähn­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen gegrün­det


Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Defini­tion folgt


verfügen

Fest­set­zen, ent­schei­den, bestim­men


Verfügung

Wird ein Sach­ver­halt oder der Ent­scheid über eine Geld­leis­tung oder eine Schuld ver­fü­g­ungs­weise fest­ge­setzt, so besteht immer die Mög­lich­keit, dage­gen Ein­spra­che zu erhe­ben oder vor einem Gericht Beschwerde zu füh­ren (zu rekur­rie­ren); Ver­fü­gun­gen sind daher stets mit einem Ein­spra­che­hin­weis bzw. mit einer Rechts­mit­tel­be­leh­rung aus­ge­stat­tet


Vergangenheitsbemessung

Ver­fah­ren, wonach die per­sön­li­chen Bei­träge (oder die Steu­ern etc.) für das Jahr X auf Grund des Ein­kom­mens z.B. des Jah­res (X–1) fest­ge­setzt wer­den; auch: «Post­nu­me­ran­do­ver­fah­ren» genannt


Vergütungszins

Zin­sen, die gewährt wer­den auf nicht recht­zei­tig zurü­cker­stat­tete Bei­träge, oder auf ver­ein­nahmte Bei­träge, die nicht geschul­det gewe­sen wären


Verjährungsfrist

Zei­traum, nach des­sen unbe­nütz­tem Ablauf ein Anspruch, eine For­de­rung, eine Verpf­lich­tung, ein Zurück­kom­men usw. end­gül­tig ver­wirkt ist (nicht mehr gel­tend gemacht wer­den kann)


Vermögen

Besitz, Kapi­tal


Verpflegung und Unterkunft

Wer bei jeman­dem unent­gelt­lich wohnt und dabei gra­tis verpf­legt wird, hat Verpf­le­gung und Unter­kunft; ahv-recht­lich han­delt es sich dabei um ein bei­tragspf­lich­ti­ges Natu­ra­l­ein­kom­men, sobald es im Zusam­men­hang mit einem Arbeits­ver­hält­nis steht (Syn­onym = Kost und Logis)


Versicherer

Ein Ver­si­che­rer ist "jemand", der eine Ver­si­che­rung anbie­tet und bet­reibt; der Begriff ist prak­tisch gleich­be­deu­tend mit «Ver­si­che­rung»


Versichertennummer

AHV-Nr; die AHV hat allen Ver­si­cher­ten eine Num­mer zuge­teilt, die nicht nur Iden­ti­fi­ka­ti­ons­hilfe, son­dern auch Infor­ma­ti­ons­trä­ge­rin ist.


Versichertenregister

Jede Aus­gleichs­kasse führt ein Regis­ter aller Ver­si­cher­ten, die jemals mit ihr zu tun gehabt haben. Die ZAS führt zudem das Gesamt­re­gis­ter, wel­ches alle Per­so­nen umfasst, die jemals mit der AHV oder IV in Berüh­rung gekom­men sind; es ent­hält aus­ser­dem die Infor­ma­tion, wel­che Aus­g­leichs­kas­sen kon­to­füh­r­end sind


Versicherter

Per­so­nen, die in der AHV ver­si­chert sind, wer­den von den AHV-Orga­nen als «Ver­si­cherte» bezeich­net; dabei genügt es, die Ver­si­cher­ten­ei­gen­schaft zu besit­zen, wozu prin­zi­pi­ell weder Bei­träge noch Leis­tun­gen flies­sen müs­sen


Versicherungsausweis

Ent­hält die für die AHV rele­van­ten Anga­ben zur ver­si­cher­ten Per­son wie Name, Vor­name, Geburts­da­tum, Staats­zu­ge­hö­rig­keit, AHV-Nr., kon­to­füh­r­ende Aus­g­leichs­kas­sen usw.


Versicherungsfall

Von einem sol­chen spricht man, wenn eine Situa­tion ein­ge­t­re­ten ist, wel­che die Leis­tungspf­licht einer Ver­si­che­rung aus­löst oder aus­lö­sen könnte


Versicherungsleistung

Sam­mel­be­griff für alle mög­li­chen Leis­tun­gen, die eine Ver­si­che­rung erbringt, bspw. Ren­ten, Tag­gel­der, Abfin­dun­gen, Zula­gen, Hilfs­mit­tel, Ent­schä­d­i­gun­gen usw.


Versicherungsunterstellung


Vertragsstaat

Staat unter Staa­ten, die mit­ein­an­der einen Ver­trag abge­sch­los­sen haben


Verwaltungskosten

Kos­ten, die die Ver­wal­tung ver­ur­sacht (auch: Durch­füh­rungs­kos­ten)


Verwaltungskostenbeitrag

Bei­trag an die Ver­wal­tungs­kos­ten. Die­ser kann aus ver­schie­de­nen Quel­len stam­men, d.h. er kann bei den Mit­glie­dern ein­ge­for­dert wer­den, in einem ande­ren Bei­trag ent­hal­ten sein (z.B. im FAK-Bei­trag), durch Bewirt­schaf­tung des Anla­ge­ver­mö­gens aus­ge­schüt­tet wer­den usw.



Verzug

In Ver­zug kommt der Schuld­ner einer Leis­tung, wenn er den Zah­lungs­ter­min nicht ein­hält


Verzugszins

Zin­sen, die in Ver­zug gera­tene Bei­trags­schuld­ner (oder Leis­tung­s­er­brin­ger) zu bezah­len haben


VgZ


VKB


Vorbezug


Vormund

Er hat die per­sön­li­chen und ver­mö­gens­recht­li­chen Inter­es­sen des (unmün­di­gen oder ent­mün­dig­ten) Bevor­mun­de­ten zu wah­ren und tritt als des­sen Ver­t­re­ter auf


Vorruhestandsregelung

Betrieb­li­che Rege­lung der finan­zi­el­len Ansprüche von Arbeit­neh­mern, die vor­zei­tig in den Ruhe­stand gehen oder gehen müs­sen


Vorsorgeeinrichtung

Ein­rich­tung (der zwei­ten Säule), Per­so­nal­vor­sor­ge­ein­rich­tung, Pen­si­ons­kasse, Vor­sor­ge­s­tif­tung usw., meist ist damit eine VE i.S. des BVG


Vorsorgeleistung

Sam­mel­be­griff für Leis­tun­gen einer (Lebens)Ver­si­che­rung, i.d.R. einer Pen­si­ons­kasse bzw. Vor­sor­ge­ein­rich­tung der zwei­ten Säule wie bspw. Alters­ka­pi­tal, Rente, Abfin­dung usw.


VR

Abk. für: Ver­wal­tungs­rat


VRH

Abk. für: VR-Honorar


VRP

Abk. für: VR-Prä­si­dent


VSt

Abk. für: Ver­rech­nungs­steuer


VZA

Abk. für: Ver­ei­ni­gung Zürche­ri­scher Arbeit­ge­ber­or­ga­ni­sa­tio­nen; sie ist der Grün­der­ver­band der AZA im Sinn des AHV-Geset­zes


VZAI

Abk. für: Ver­ei­ni­gung Zürche­ri­scher Arbeit­ge­ber­ver­bände der Indu­s­trie (Unter­ver­band unse­res Grün­der­ver­ban­des VZA)


VZH

Abk. für: Ver­band Zürcher Han­dels­fir­men (Unter­ver­band unse­res Grün­der­ver­ban­des VZA)


VZK

Abk. für: Ver­band Zürche­ri­scher Kre­di­t­in­sti­tute (Unter­ver­band unse­res Grün­der­ver­ban­des VZA)


VzZ

Abk. für: Ver­zugs­zins





A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  Z  


Waisen-Renten

Leis­tun­gen (z.B. der AHV) an die von ver­s­tor­be­nen Ver­si­cher­ten zurück­ge­las­se­nen Kin­der


Webpage

Web­site, Home­page, WEB-Seite


Website

Inter­net-Seite, Home­page, Inter­net-Auf­tritt oder


Witwen-/Witwer-Rente

Leis­tung (z.B. der AHV) an die/den über­le­bende/n Ehe­part­ner/in


WWW, www

Abk. für: World Wide Web; welt­wei­tes (glo­ba­les) Netz­werk





A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  Z  


z.B.

Abk. für: Zum Bei­spiel


Zahlungsaufschub

Gesetz­lich vor­ge­se­hene Zah­lung­s­er­leich­te­rung; hat den Stel­len­wert der Mah­nung


Zahlungserleichterung

Kann bei vor­über­ge­hen­dem Liqui­di­tät­s­eng­pass in Form eines Zah­lungs­auf­schubs (Fris­ter­st­re­ckung, Til­gungs­plan) bewil­ligt wer­den, unter­bricht aber den Lauf der Ver­zugs­zin­sen nicht


Zahlungsfrist

Frist, innert wel­cher eine Zah­lung erfol­gen muss


Zahlungsperiode

Periode, für wel­che die Akon­to­bei­träge erho­ben wer­den, i.d.R. vier­tel­jähr­lich oder monat­lich


Zahlungstermin

Zeit­punkt, bis zu wel­chem eine Zah­lung auf dem Konto der Aus­gleichs­kasse ein­ge­hen muss


Zahlungsverbindung

Ort, Konto usw., wohin eine Zah­lung erfol­gen soll. Die AZA kann auch meh­rere Zah­lungs­ver­bin­dun­gen gleich­zei­tig regi­s­trie­ren, wenn die Zweck­be­stim­mung bekannt ist. Syn­onym: Zah­lungsadresse.


Zahlungsziel


ZAS

Abk. für: Zen­trale Aus­g­leichs­s­telle


Zentrale Ausgleichsstelle

Die sog. ZAS in Genf ist Bet­rei­be­rin ver­schie­de­ner zen­tra­ler Regis­ter, wel­che den Aus­g­leichs­kas­sen eine effi­zi­ente Zusam­men­ar­beit ermög­li­chen; u.a. übt sie die finan­zi­elle Auf­sicht über die Aus­g­leichs­kas­sen aus


ZGB

Abk. für: Schwei­ze­ri­sches Zivil­ge­setz­buch


Zif.; Ziff.

Abk. für: Zif­fer


ZIK

Abk. für: Zusam­men­ruf der IK


Zinsenlauf

Zeit­spanne, wäh­rend der die Zin­sen lau­fen


Zirkular


Zivilgesetzbuch

Schwei­ze­ri­sches Zivil­ge­setz­buch (vom 10.12.1907). Regel­werk zum Per­so­nen-, Fami­lien- und Sachen­recht.


Zulage

Geld­werte Ergän­zung ins­be­son­dere zum Lohn. Typi­sche Bei­spiele sind die Fami­li­en­zu­la­gen­ord­nun­gen, wel­che ver­schie­dene Zula­gen­ar­ten vor­se­hen.


Zulagen-Nachgenuss

Je nach Fami­li­en­zu­la­gen­ord­nung wer­den in bestimm­ten Fäl­len (Unfall, Krank­heit, Mili­tär­di­enst, Able­ben usw.) die Zula­gen noch wäh­rend einer gewis­sen Zeit wei­ter gewährt, i.d.R. in Abhän­gig­keit zu einem Lohn­an­spruch


Zulagenanspruch

Ein Anspruch auf z.B. Fami­li­en­zu­la­gen ent­steht, sobald die gesetz­lich oder reg­le­men­ta­risch sti­pu­lier­ten Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sind


Zulagenarten

Die kan­to­na­len Fami­li­en­zu­la­gen­ord­nun­gen ken­nen ver­schie­dene Zula­gen­ar­ten wie Kin­der-, Geburts-, Adop­ti­ons-, Haus­halts-, Aus­bil­dungs­zu­la­gen usw.


Zulagenentscheid

Anzeige, schrift­li­che Mit­tei­lung über die Gut­spra­che bzw. Bewil­li­gung von Zula­gen, mit der die Familien­aus­gleichs­kasse sich verpf­lich­tet, sie dem Arbeit­ge­ber zu erset­zen


Zulagenordnung


Zusatzrente zur AHV

Zusatz­leis­tung für einen Rent­ner, deren Frau 1941 oder früher gebo­ren wurde und die sel­ber nicht ren­ten­be­rech­tigt ist (altes Recht)


Zusatzrente zur IV

Ehe­gat­ten-Zusatz­rente zur IV-Rente der inva­li­dier­ten, zuvor erwerb­s­tä­tig gewe­se­nen Per­son


Zuwendung

Lohn­be­griff; ver­wandt: Ent­gelt, Ein­kom­men, Erwerbs­ein­kom­men, Gehalt, Lohn, Salär usw.


Zweite Säule (2. Säule)

Beruf­li­che Vor­sorge (BV)


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