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Praxis (MSE-/MSV)

Hier fin­­­den Sie eine aus­­­ge­­­wählte Sam­m­­­lung zu ­The­­­men und Pro­­­b­­­lem­­s­­tel­­­lun­­­gen, die in der Ver­­­­­gan­­­gen­heit zu Erläu­­­te­run­­­gen oder Präz­­­i­­­sie­run­­­gen Anlass gaben. Auch Ver­­­­­stän­d­­­nis­­­pro­b­­­leme oder beson­­­dere Kon­s­­­tel­la­­­ti­o­­­nen, de­­­nen wir häu­fig bege­g­­­nen, grei­­­fen wir hier auf. Bei den Bei­trä­­­gen bzw. Doku­­­men­­­ten, die Sie hier vor­­­­­fin­­­den, kann es sich um e­he­­­ma­­­lige "News" oder um Aus­züge aus früh­e­­­ren Run­d­­­sch­­­rei­­­ben han­­­deln, immer aber um Bei­­­träge, die nach wie vor­ ­Gül­tig­keit haben.

Diese Rubrik ist ­­ge­­gen­­über "FAQ"s und "News" inso­weit abzu­­g­­ren­­zen, als hier nur Aus­­­sa­­gen wie­­der­holt wer­­den, die bereits früher an ande­­rer Stelle gemacht wur­­den.

Inhalt


 

Doppelbezug von Mutterschaftsentschädigung und Familienzulagen zulässig

Gele­gent­lich stellt sich die Frage, ob wäh­rend des Anspruchs auf eine Mut­ter­schafts­ent­schä­d­i­gung ein gleich­zei­ti­ger Anspruch auf Fami­li­en­zu­la­gen (gemäss FamZG) bestehe oder ob die­ser wäh­rend­des­sen ent­falle.

Bei der Mut­ter­schafts­ent­schä­d­i­gung (gemäss EOG) han­delt es sich um ein Ersatz­ein­kom­men, wel­ches dem Lohn im Sinn des AHV-Geset­zes gleich­ge­s­tellt ist und somit der AHV-Bei­tragspf­licht unter­liegt. Fol­g­lich haben Arbeit­neh­me­rin­nen auch wäh­rend der Dauer einer Mut­ter­schafts­ent­schä­d­i­gung Anspruch auf Fami­li­en­zu­la­gen im Sinn des FamZG.


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Gen­fer Mut­ter­schafts­ver­si­che­rung «MSV» / «AMat»

Nach­­­­­dem der Kan­­­ton Genf auf den 1. Juli 2001 das Gesetz über eine kan­to­­­nale Mut­­­ter­­­schafts­­­ver­­­­­si­che­rung ein­­­ge­­­führt hatte, wurde bekan­n­t­­­lich vom Schwei­zer Volk nun auch einer Mut­­­ter­­­schafts­­­ver­­­­­si­che­rung im Rah­­­men der Erwer­b­s­er­­­sa­t­z­or­d­­­nung (EO) zuge­­­stimmt. Dar­­­­­über haben wir Sie am 2. Mai 2005 per Run­d­­­sch­­­rei­­­ben aus­­­­­führ­­­lich infor­miert.

Die Eta­b­­­lie­rung einer Mut­­­ter­­­schafts­­­en­t­­­schä­d­i­­­gung (MSE) auf Bun­­­des­e­bene bedingte eine Anpas­­­sung der kan­to­na­­­len Geset­z­­­ge­bung im Kan­ton Genf. Auf die Grun­d­züge des neuen ‚LA­­­Mat’ (Loi in­s­­ti­­­tu­ant une Assurance en cas de Maternité et d'adop­­­tion) und der dazu­­­­­ge­­­hö­­­ren­­­den Ver­­­or­d­­­nung gehen wir im Fol­­­gen­­­den näher ein.

 

ursprüng­lich pub­li­ziert am 27.05.2005 / aktua­li­siert für 2017


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