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Versicherten-Nr und «VA» info

Inhalt


 

Allgemeines

Der Ver­si­che­rungs­aus­weis doku­men­tiert, dass des­sen Inha­ber bei der staat­li­chen, obli­ga­to­ri­schen Alters-, Hin­ter­las­se­nen- und Inva­li­den­ver­si­che­rung (AHV·IV) un­ter der ange­ge­be­nen Ver­si­cher­ten­num­mer ange­mel­det ist.

Der Aus­weis erleich­ter­t ­die For­ma­li­tä­ten im Ver­kehr mit der AHV·IV, bei­spiels­weise bei Stel­len­wech­seln, Wech­sel in die Selb­stän­dig­keit oder bei der Anmel­dung zu einem Leis­tungs­be­zug der AHV·IV.


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Der neue Versicherungsausweis AHV·IV (VA)

Die bei­den zen­tra­len Merk­male des neuen Ver­si­che­rungs­aus­wei­ses AHV·IV sind sein Kre­dit­kar­ten-For­mat und die neue 13-stel­lige Ver­si­cher­ten-Num­mer (AHV­N13):

Gegen­über­stel­lung der alten und neuen AHV-Ver­si­cher­ten­num­mer:

Die alte Num­mer ist spre­chend; so han­delt es sich bspw. bei der zwei­ten Zif­fern­gruppe um das Geburts­jahr. Die neue Num­mer lässt keine sol­che Rück­schlüsse mehr zu.

Die Ein­füh­rung der neuen Num­mer wurde im Juni 2006 im Rah­men einer Revi­sion des AHV-Geset­zes vom Par­la­ment gut­ge­heis­sen. Dabei wurde auch das Regis­ter­har­mo­ni­sie­rungs­ge­setz (RHG) in Kraft gesetzt, wel­ches die Ver­wen­dung der neuen AHV-Num­mer in ande­ren Per­so­nen­re­gis­tern regelt. Fer­ner ­be­sch­los­s das Par­la­ment, die AHV-Num­mer auch auf die neue Kran­ken­ver­si­che­rungs­karte auf­zu­dru­cken.

Die Reform der Ver­si­cher­ten­num­mer ­der AHV und IV wurde nötig, weil der ­Num­mern­vor­rat der bis­he­ri­gen AHV-Num­mer, die auf einem 1948 fest­ge­leg­ten ­Sys­tem basiert, aus­lief. Im Unter­schie­d zur alten Num­mer, die gewis­se Rück­schlüsse zulässt, ist die neu­e ­Num­mer nicht mehr «spre­chend» und bleibt zudem – ein­mal zuge­teilt – ein ­Le­ben lang unve­r­än­dert.

Das graue AHV-Kärt­chen aus Kar­ton ist seit­her zwar Geschichte. Trotz­dem ­emp­fiehlt es sich, die­ses Aus­weis-Doku­ment auf­zu­be­wah­ren, denn in bestimm­ten (wenn auch äus­serst sel­te­nen) Fäl­len kann es als Beweis­mit­tel ­nütz­li­che Dienste leis­ten.

Eine wich­tige Infor­ma­tion zum Unter­schied zwi­schen dem Ver­si­che­rungsausweis und dem Ver­si­che­rungsnachweis fin­den Sie hier.


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Zur Namensschreibweise

Was ist zu tun, wenn der AHV-Aus­weis auf einen nicht mehr gül­ti­gen Fami­li­en­na­men aus­ge­s­tellt wurde?

Nicht mehr aktu­elle oder falsch geschrie­bene Namen dür­fen die Aus­g­leichs­kas­sen nicht ein­fach abän­dern, weil für den AHV-Aus­weis nicht zwin­gend der – im Anmel­de­for­mu­lar oder auf andere Weise – ange­ge­bene Name über­nom­men wird, son­dern immer der Name gemäss einem der mass­ge­ben­den Regis­ter. Eine sol­che Situa­tion ist nicht nur für die betrof­fe­nen Per­so­nen und für deren Arbeit­ge­ber ärger­lich, son­dern auch für uns, da uns die Hände gebun­den sind. Denn ver­bind­lich für uns sind immer und aus­sch­liess­lich die Regis­ter­da­ten.

Die Erfah­rung zeigt, dass unzu­tref­fende Namens­sch­reib­wei­sen, veral­tete Namen usw. ganz unter­schied­li­che Ursa­chen haben. Des­halb gibt es kein "Patent­re­zept" dafür, wel­ches Vor­ge­hen im Ein­zel­fall das ein­fachste und sch­nellste ist. Wir emp­feh­len Ihnen daher, sich in sol­chen Situa­tio­nen direkt an uns zu wen­den. Nach einer kur­zen Pro­b­lem­ana­lyse kön­nen wir in der Regel einen Lösungs­weg auf­zei­gen, der rasch zum Ziel führt.

In die­sem Zusam­men­hang möch­ten wir Sie aus­ser­dem auf das Merk­blatt «Regis­ter­har­mo­ni­sie­rung» hin­wei­sen.


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Die alte "graue AHV-Karte"

Wer Bei­träge bezahlt und/oder Leis­tun­gen bezieht, erhielt bis Mitte 2008 den hier ­ab­ge­bil­de­ten (alten) Ver­si­che­rungs­aus­weis: eine graue Karte (meist in einer Celo­phan-Hülle), auf wel­cher die (alte) Ver­si­cher­ten­num­mer auf­ge­führt war. Der Aus­weis bestä­tigt die Anmel­dung bei der Ver­si­che­rung (AHV·IV) und den Ein­trag im Ver­si­cher­ten­re­gis­ter.

Dem Aus­weis konnte auch ent­nom­men wer­den, wel­che Aus­g­leichs­kas­sen ein auf den Namen der ver­si­cher­ten Per­son lau­ten­des indi­vi­du­el­les Konto (IK) füh­ren; sie waren mit ihrer Kas­sen­num­mer auf­ge­führt.

Aus­g­leichs­kas­sen, die nach Mitte 2008 ein IK eröff­ne­ten, wer­den auf dem alten Aus­weis nicht nach­ge­führt! Der neu­e Ver­si­che­rungs­aus­weis ent­hält keine der­ar­ti­gen Anga­ben mehr. Lesen Sie hier mehr dazu.

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1 Ver­si­cher­ten­num­mer 3 Num­mer der Aus­gleichs­kasse, die den Aus­weis aus­ge­s­tellt hat
  485 = Alpha­bet­gruppe für den Namen
  64 = die letz­ten zwei Zif­fern des Geburts­jahrs 4 Schlüs­sel­zahl als Grund­ab­gabe für die Erstel­lung des Aus­wei­ses
  326 = Geburts­da­tum und Gesch­lecht auf­grund eines beson­de­ren Schlüs­sels 5 Num­mern der Aus­g­leichs­kas­sen, die ein indi­vi­du­el­les Konto füh­ren 
(z.B. 110 = Waadt­län­der Arbeit­ge­ber, 1.1 = Stadt Zürich)
  13 = Ord­nungs­num­mern
  5 = tech­ni­sche Prüf­zif­fer
2 Schlüs­sel­zahl des Hei­mat­staa­tes   Liste aller Aus­g­leichs­kas­sen
 

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